Lebkuchennest

Grey's Kitchen

Autor: Isabella Grey (Seite 1 von 20)

Gewürzgeflüster – Herzhafte Blätterteigohren aus der Münchnerküche [Gastbeitrag]

Seit Ihr startklar? Der Sommer steht endlich vor der Tür und passend dazu geht´s heute im Lebkuchennest weiter mit dem Gewürzgeflüster! Darum ist die liebe Ines aus München zu Besuch mit Ihrer Münchnerküche und hat ein besonderes Schmankerl für uns dabei –  herzhafte Blätterteigohren. 

Liebe Bella,

erstmal wünsche ich dir zu deinem zweiten Bloggeburtstag alles Liebe. Toll, was du dir bisher mit deinem Blog aufgebaut hast. Sogar ein eigenes Kochbuch. Zu deiner Blog-Fete hab ich dir ein paar würzige Blätterteigohren zum Snacken mitgebracht. Ich finde, sie passen durch die verschiedenen Komponenten ganz wunderbar zu deinem tollen Blogeventthema „Gewürzgeflüster“.  Sie eignen sich nicht nur super für einen gemütlichen Fernsehabend, sondern wären auch ein perfektes Mitbringsel für eine Party, wie schon vorher erwähnt.

Jetzt stell ich mich noch kurz vor und dann bekommt ihr auch schon das Rezept für die fixen Blätterteigohren. Ich heiße Ines, bin 34 Jahre alt und lebe in München. Auf meinem Foodblog Münchner Küche blogge ich seit Mai 2014. Dort findet ihr herzhafte und süße Sachen jeder Art und Nationalität, jedoch meist ohne großen Schnickschnack oder super schwer zu bekommenden Zutaten.

Herzhafte Blätterteigohren

Rezept für 1 Blech

1 Rolle frischen Blätterteig
100 g getrocknete Tomaten in Öl
100 g Walnüsse
Majoran, Oregano
Salz, Pfeffer
Schale einer Zitrone
2 EL Öl (von den Tomaten)
1 Eiweiß
1) Die Walnüsse sehr fein hacken und in eine Schüssel geben – die Tomaten abtropfen lassen und ebenfalls sehr fein hacken. Zu den Walnüssen geben. Mit Majoran, Oregano, Salz und Pfeffer würzen.
2) Die Zitrone heiß abwaschen und die Schale fein abreiben -zusammen mit einem Eiweiß und 2 EL Öl von den Tomaten unter die restliche Masse rühren.
3) Den Blätterteig ausrollen und die Masse darauf verstreichen. Beide langen Seiten jeweils bis zur Hälfte einrollen. Ca. 1 cm breite Stücke abschneiden und auf ein Backblech mit Backpapier legen.
4) Die Blätterteigohren im auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen bis sie eine schöne goldbraune Farbe haben.

Ein ganz großes Dankeschön an Dich Ines für Deine liebe Unterstützung und Dein tolles Mitbringsel!

Ihr habt noch bis zum 04. Juni die Gelegenheit tolle Preise zu gewinnen indem Ihr mir Eure liebsten Gerichte rund um Euer Lieblingsgewürz präsentiert. Schickt mir einfach eine Mail mit Rezept und Bildern direkt an isabella.grey@lebkuchennest.de oder kommentiert mit dem Link zum Rezept auf Eurem Blog unter einem der drei Gewürzgeflüster Beiträge! 

Bayern grillt! – Laugensteaksandwich mit bayrischem Cole Slaw [Sponsored]

Es ist angegrillt! Am 1. Mai 2017 hat die Suche nach dem bayrischen Grillmeister begonnen – die bayrischen Foodblogger haben ihre Grillschürzen angezogen und die Kohlen angefeuert. In den letzten zwei Wochen gab es jeden Tag neue Leckereien für Euch zu entdecken und jetzt stehen wir schon kurz vorm Finale! Nun haben sich meine Kollegen und Kolleginnen schon zünftig ins Zeug gelegt und ein paar Knallerrezepte aufgetischt – da will ich mich nicht lumpen lassen und habe für Euch heute ein Schmankerl in blau weiß dabei.

Als es mich damals in meine Wahlheimat Nürnberg verschlug ernährte ich mich die ersten Wochen fast ausschließlich von Laugengebäck und den obligatorischen Nürnberger Würstchen dazu – auch heute sind Brezen, Laugenstangen und Co nicht für mich weg zu denken. Darum war sofort klar welches Gericht ich Euch heute zum Thema Bayern grillt servieren werde!

Laugensteaksandwich [mit Kräuterbutter & Rucolamajo] und bayrischem Cole Slaw 

Rezept für 4 hungrige Grillprofis

1 Laugenbaguette
1 Flanksteak 
1 Ochsenherztomate
1 rote Zwiebel
200g Feldsalat
100g junge Rote Beete Blätter
1 TL Meersalz
1 Prise frisch gemahlener Langpfeffer
1 TL Honig
4 Zweige Thymian
1 EL Sonnenblumenöl
– 
250 g Rucola
1 Ei
8 EL Pflanzenöl
1 Zitrone
1 TL Dijonsenf
1 Prise Zucker
Salz
200g Sellerie
1 Möhre
200g rohes Sauerkraut
2 Gewürzgurken
Apfelessig
Zucker
Salz
200g Schmand

1)Wir starten mit dem Star des Abends – holt Euer Flanksteak aus dem Kühlschrank und lasst es gut eine halbe Stunde vor dem Zubereiten bei Zimmertemperatur in der Küche liegen [wir möchten ja auch nicht nach einem Eisbad in die heiße Pfanne springen] – reibt es von beiden Seiten mit Salz, Pfeffer, Honig, Thymianblättern und Öl ein.
2) In der Zwischenzeit kümmern wir uns um die Majonaise – gebt das Ei zusammen mit Senf, Zitronensaft und Abrieb in einen Messbecher und püriert alles, während ihr nach und nach das Öl dazu träufelt.
3) Sobald die Masse dickflüssig ist, püriert Ihr in einem separatem Gefäß den Rucola und rührt ihn anschließend nach und nach unter – mit Salz und Zucker abschmecken und ab damit in den Kühlschrank.
4) Die Kräuterbutter könnt ihr bereits auf Vorrat herstellen und zu jeder Gelegenheit zum Einsatz bringen.
5) Für den knackigen Salat raspelt Möhren und Sellerie in feine Streifen und hackt die Gürkchen in feine Würfel – mischt alles mit Sauerkraut, Schmand und einem kräftigen Schuss Apfelessig.
6) Mit Salz und Zucker abschmecken und ziehen lassen bis das Steaksandwich angerichtet ist.
7) Bereitet Euch so lange der Grill anheizt schon einmal die übrigen Zutaten vor – schnibbelt die Ochsenherztomate in dünne Scheiben und die Zwiebel in Ringe.
8) Das Laugenbaguette könnt ihr entweder mit viel Liebe selbst backen oder beim Bäcker Eures Vertrauens [meine wurden von Hildes Backwut angefertigt] guten Gewissens kaufen – schneidet das Baguette auf und röstet die Innenseiten kurz auf dem Grill an.
9) Bestreicht eine Hälfte des Baguettes mit Kräuterbutter und die andere mit der Rucolamajonaise – der Boden wird mit Feldsalat und Rote Beete Blättern belegt.
10) Jetzt darf auch endlich das Fleisch auf die Glut – grillt das Flanksteak von beiden Seiten jeweils 2 Minuten scharf an und legt es anschließend in Alufolie gehüllt an den äußeren Rand des Grills, um es noch ein paar Minuten ruhen zu lassen. 
11) Durch die langen Fasern des Flanks solltet Ihr es besser in dünne Tranchen schneiden um in den vollen zarten Genuss zu kommen –  belegt das Baguette mit dem Fleisch und streut noch ein wenig Fleur de Sel darüber. 
12) Setzt Tomaten und Zwiebeln darauf und beträufelt noch einmal alles mit der Rucolamajo bevor ihr den Deckel darauf packt [fixiert am besten alles noch einmal mit einem Spieß oder Messer].

Falls ihr Euch fragt woher wir bayrischen Foodblogger die wunderschönen Teller, Schälchen und Servierplatten haben – sie wurden uns vom Eventsponsor Villeroy & Boch zur Verfügung gestellt. Möchtet Ihr auch welche haben? 

Mitmachen und Gewinnen:

So, und nun zu Euch – grillt ab dem 17.05.2017 fleißig eines der Rezepte nach, macht ein Foto und schickt es als Beweis per Email ein. Ihr könnt dabei tolle Preise gewinnen. Folgt am besten der Facebookseite, dann verpasst ihr keine Informationen!

Gestern hat Barbara von Barbaras Spielwiese den Grill entflammt. Morgen geht es dann mit Björn von Happy Plate ins Finale!

Gewürzgeflüster – Jankes*Soulfood Pilaw [Gastbeitrag]

Zu einer Geburtstagsfeier gehören natürlich auch Partygäste – darum darf ich heute Janke von Jankes*Soulfood hier im Lebkuchennest begrüßen! Sie verzaubert uns heute mit ihrem hausgemachten Pilaw <3 Doch bevor ich das Wort an Janke übergebe, möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich von ganzem Herzen für die Unterstützung meiner Blogger Kollegen und Kolleginnen bedanken! Ihr habt mich so herzlich in Eurer Runde aufgenommen, tausend Dank dafür.

Liebe Bella,

Glückwunsch zu 2 Jahren Lebkuchennest, wie schön, dass ich heute hier sein darf, um ein wenig mit dir und deinen Lesern zu feiern. Über deine Einladung habe ich mich sehr gefreut, denn das Thema „Gewürzgeflüster“ finde ich klasse. Seitdem ich auf Jankes*Soulfood blogge, hat sich meine Gewürzwelt enorm vergrößert und ich liebe es, neue Aromen zu entdecken und zu kombinieren.

Ein ganz entscheidendes Geschmackserlebnis war mein erstes Pilaw mit 10 unterschiedlichen Gewürzen. Dieser Duft, wenn Zwiebeln und Knoblauch auf Ingwer und Zimt treffen – einfach herrlich. Früher wäre ich wohl nie auf die Idee gekommen, Knoblauch und Zimt zu mischen. Oder Kakao und Zimt an ein Chili zu rühren. Heute bin ich da mutiger und bastel auch gerne meine eigenen Gewürzmischungen. Wie gerne würde ich einmal über den berühmten Rahba Kedima, den Gewürzmarkt in Marrakesch bummeln, um die wunderbaren Düfte zu schnuppern. Vielleicht erfüllt sich dieser Traum einmal, wer weiß.

Für Euch habe ich heute mein orientalisches Pilaw-Gewürz im Gepäck. Wenn es mal schnell gehen muss und ich keine Zeit zum Schnippeln habe, kommt es zum Einsatz und verfeinert jedes Reisgericht.  Außerdem ist es ein wirklich schönes Geschenk aus der Küche, das man je nach Geldbeutel oder Anlass mit Reis und Trockenfrüchten erweitern kann.

Pilaw

Rezept für 1 Dose

1 TL Zimt 
1 Messerspitze Safran [altern. Kurkuma]
1 TL gemahlener Knoblauch
1 TL gemahlener Ingwer
1 TL Kreuzkümmel
1 EL getrocknete Zwiebeln
1 TL Meersalz
1/2 TL schwarzer Pfeffer
1 TL Chiliflocken / Cayennepfeffer
1 Messerspitze geriebene Muskatnuss
1 Messerspitze geriebener Kardamom
1) Alle Gewürze gut miteinander vermischen und in eine saubere, trockene Dose füllen – am besten dunkel und bei gleichbleibender Temperatur lagern.
2) In welcher Menge ihr das Gewürz verwendet, ist völlig euch und eurem Geschmack überlassen. Ein grober Richtwert sind 2 TL auf eine Tasse ungekochten Reis (125g). Alternativ könnt ihr natürlich auch das Fleisch damit würzen – ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren.

Happy Birthday Lebkuchennest – auf viele weitere, köstliche Jahre.

Eure Janke

Danke für diese Aromenvielfalt und Deinen zauberhaften Besuch Janke! Genau das richtige Rezept, um sich die kalten Tage bis zum lang ersehnten Frühlingsbeginn zumindest auf dem Teller etwas sonniger zu gestallten. 

Und Ihr da draußen? Kitzeln Euch die Düfte auch schon in der Nase und ihr habt Lust bekommen selbst in der Küche die Gewürzdosen zu schwingen? Dann lasst Eurer Experimentierfreudigkeit freien Lauf und schickt mir Euer Rezept bis zum 4.Juni 2017 entweder per Mail [isabella.grey@lebkuchennest.de] oder den Link zum Rezept auf dem Blog als Kommentar unter dem Geburtstagspost. 

Ältere Beiträge

© 2017 Lebkuchennest

Theme von Anders NorénHoch ↑