Lebkuchennest

Grey's Kitchen

Autor: Isabella Grey (page 1 of 24)

Schlupfkuchen – Aus Großmutters Schatzkiste

Stöbert Ihr auch so gern in den alten Rezeptsammlungen Eurer Familie? Ich wälze für mein Leben gern uralte Kochbücher und entdecke dabei immer wieder in Vergessenheit geratene Gerichte oder geliebte Kindheitserinnerungen. Darum habe ich mir im Zuge des Frühjahrsputzes und Ausmistens im Lebkuchennest mal etwas Zeit genommen um wieder die alten Wälzer hervor zu kramen [meine liebe Omi hat einen unglaublichen kulinarischen Fundus, von dem ich Stück für Stück etwas in meinen Haushalt übernehmen darf]. Dabei ist mir dann eines meiner Lieblingskuchenrezepte in die Hände gefallen – Schlupfkuchen. Auf den ersten Blick etwas unspektakulär, aber glaubt mir, ein Biss genügt und Ihr fühlt Euch einfach wohl, heimelig und geborgen. So geht es mir zumindest noch bis heute – schon allein wenn er im Ofen vor sich hin duftet und man schon voller Vorfreude vor dem Backofen auf und ab hibbelt!

Und das Beste – er ist vollkommen unabhängig von der Jahreszeit immer blitzschnell zubereitet. Im Sommer mit frisch gepflückten saftigen Kirschen vom Baum, oder so wie jetzt im Winter mit ein paar selbst eingekochten Weckgläsern aus dem Vorratsschrank.

Schlupfkuchen

Rezept für ein hohes Backblech [30cm]

250g Mehl
250g Butter
3 Eier
150g Zucker
1 Prise Salz
1/2 Päckchen Backpulver
50ml Eierlikör [optional]
100g Schokotropfen
400g Kirschen [entsteint]
100g Vollmilchkuvertüre
50g Zartbitterkuvertüre
1) Mischt Eier, Zucker, Salz, Butter und Eierlikör zu einer glatten Masse – gebt Backpulver und Mehl durch ein Sieb unter Rühren dazu.
2) Hebt die Schokotropfen unter und legt das Blech mit Backpapier aus [der Rand des Blechs sollte mindestens 5cm hoch sein]. 
3) Verstreicht den Teig gleichmäßig auf dem Backpapier und verteilt die Kirschen darüber [lasst den Saft am Besten zuvor durch ein Sieb abtropfen]. 
4) Backt den Schlupfkuchen im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft für 40Minuten.
5) Lasst den Kuchen nach dem Backen etwas abkühlen – schmelzt die Kuvertüre vorsichtig über einem Wasserbad und verteilt sie gleichmäßig auf dem Kuchen [wer mag kann statt der doppelten Schokodosis auch einfach Puderzucker nehmen]. 
Ich bin neugierig auf Eure kulinarischen Schätze. Habt Ihr auch alte Kochbücher oder von Generation zu Generation weiter gereichte Familienrezepte, die ihr immer wieder gern ausgrabt? Viel Freude beim Nachbacken und in Erinnerungen schwelgen.  

Käsecracker – “Ich bring´ was mit” von Birgit Irgang [Rezension/Verlosung]

Nach Weihnachten ist bekanntlich vor Weihnachten – darum machen wir im Januar fröhlich weiter mit dem Beschenken. Heute habe ich wieder eine Kochbuchempfehlung für Euch dabei und drei von Euch können sogar ein Exemplar gewinnen! 

Kennt Ihr das Problem, eine spontane Einladung flattert herein und ihr habt keine Zeit mehr dem Gastgeber eine kleine Aufmerksamkeit zu besorgen oder findet es zu unpersönlich einfach nur etwas zu kaufen? So geht es mir leider recht oft – aber über ein Mitbringsel aus der Küche hat sich bisher jeder gefreut. Darum verschenke ich am liebsten selbstgemachte Kleinigkeiten aus meinem Lebkuchennest, egal ob zu Weihnachten, Ostern oder im Hochsommer – solche Goodies kommen immer gut an. Das dachte sich auch Birgit Irgang und hat gleich mal ihre ganze Sammlung an Küchengeschenken in dieses wunderschöne Buch gepackt. 

Eine zauberhafte Idee, die genau den Nerv der Zeit trifft – zwischen all dem Konsumdrang der uns überall eingetrichtert wird, ist es an der Zeit wieder zu den Wurzeln zurück zu finden und mit Herzblut zu verschenken! Und besagtes Herzblut spürt man auch in “Ich bring was´mit..” – es steckt voller kleiner und großer Schätze die zu jedem Anlass passen und dem Beschenkten sofort ein Lächeln aufs Gesicht zaubern werden.  Und das Beste – trotz der Rezeptvielfalt bietet das Buch zu allen Gerichten auch eine Glutenfreie variante und auch Veganer kommen nicht zu kurz!

Käsecracker

Rezept für zwei Bleche

200g Bergkäse [ich habe Gruyére verwendet]
200g Margerine
220g Mehl
1/2 TL Salz
1 TL frisch gemahlener Pfeffer
2 EL Cognac
etwas Milch
Rosmarin & Meersalz [nach Belieben]
1) Raspelt den Käse grob und gebt ihn mit den übrigen Zutaten [außer Milch, Rosmarin und Meersalz] in eine Schüssel – verarbeitet alles zu einem glatten Teig und lasst diesen eine Stunde im Kühlschrank ruhen. 
2) Rollt den Teig entweder 3mm dick aus und stecht Taler heraus, oder formt ihn zu einer Rolle und schneidet 3mm dicke Scheiben herunter.
3) Heizt in der Zwischenzeit den Backofen auf 200°C Umluft vor und bereitet die Bleche mit Backpapier vor.
4) Legt die Taler darauf, bestreicht sie mit Milch und streut nach Eurem Gusto Rosmarin und Meersalz darauf [super eignen sich auch Sesam, Kümmel oder Thymian].
5) Backt die Taler ca. 8-10 Minuten goldbraun und lasst sie vorsichtig auf einem Kuchengitter abkühlen [sie lassen sich am besten in einer luftdichten Dose aufbewahren]. 

Nun wollt Ihr aber sicher wissen, was Ihr tun müsst um diese kleine Schatzsammlung zu Euch nach Hause zu holen – wenn Ihr dieses wundervolle Kochbuch gewinnen möchtet beantwortet mir folgende Frage: 

“Was ist Euer liebstes Mitbringsel aus der eigenen Küche, wenn Ihr bei Freunden eingeladen seid? “

Kommentiert einfach unter diesem Post bis zum 10. Februar 2018 [23.59] und hüpft mit Eurer Antwort in den Lostopf! 

Bitte hinterlasst auch eine Mailadresse, so dass ich Euch kontaktieren kann, wenn Ihr gewonnen habt.
Ich drücke Euch fest die Daumen!
Allgemein Teilnahmebedingungen:
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Die Verlosung endet am 10.02.18 – 23.59 Uhr
  • Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt und im Post bekannt gegeben
  • Ihr müsst das 18. Lebensjahr erreicht haben
  • Die Preise können nicht in bar ausgezahlt werden. 
  • Das Event steht in keinerlei Zusammenhang mit Social Media Kanälen
  • Die persönlichen Daten werden lediglich zum Versand der Preise verwendet.
  • Sollte sich der Gewinner innerhalb von 7 Tagen nicht melden, wird der Preis neu verlost!

Flammkuchen mit Rosenkohl & karamellisiertem Speck – Foodblogger Saisonkalender

Nach einer kleinen Weihnachtspause meldet sich das Lebkuchennest aus dem Winterschlaf zurück! Ab diesem Jahr darf ich Teil des wunderbaren Foodblogger Saisonkalenders sein – zusammen mit vielen weiteren fabelhaften Bloggern gibt es jetzt jeden Monat leckere saisonale Rezepte für Euch! Im Januar haben wir uns dem winterlichen Kohlgemüsen verschrieben. Beim Schlendern über den Wochenmarkt leuchten sie einem gerade überall entgegen – Wirsing und Rosenkohl. Kleine Energiebomben die in der kalten Jahreszeit von keiner Speisekarte wegzudenken sind. 

 

Dank dem Saisonkalender habe ich mich überwunden und an eine mir verhasste Zutat heran gewagt – Rosenkohl. Bei diesem Gemüse scheiden sich die Geister – der eine liebt es heiß und innig, der andere verbindet damit ein Kindheitstrauma. Ich gehörte bisher zur letzeren Kategorie, doch mit dem heutigen Rezept könnt ihr in Zukunft jeden Rosenkohlverweigerer auf die grüne Seite des Tellers holen! Begleitet von rauchigem Speck und karamellig süßem Ahornsirup, sind die Bitterstoffe Geschichte. 

Flammkuchen mit Rosenkohl & karamellisiertem Speck

Rezept für 2 Flammkuchen

220g Mehl
100ml warmes Wasser
1 Ei
1 Prise Zucker
1/2 TL Salz
3 EL Olivenöl
150g geräucherter Bauchspeck
200g Rosenkohl
2 EL Ahornsirup
200g Sauerrahm
1/2 Bund Schnittlauch
1/2 TL Kümmel
1 Wachholderbeere
frisch geriebene Muskatnuss
Meersalz
frisch gemahlener Pfeffer
1) Für den Teig gebt ihr Mehl, Salz, Zucker in eine Schüssel und mischt es mit dem lauwarmen Wasser – knetet das Ei und Olivenöl unter die Masse. 
2) Gebt Kümmel, Wacholder und Salz in den Mörser und zerstoßt alles zu einem feinen Pulver.
3) Entfernt die äußeren Blätter und den Strunk des Rosenkohls, schneidet ihn in Scheiben und legt diese in Ahornsirup, Salz, Pfeffer, Kümmel und Wacholder ein. 
4) Schneidet den Speck in dünne Streifen und hackt den Schnittlauch fein, um ihn mit Sauerrahm, Salz und Muskat zu mischen. 
5) Knetet den Flammkuchenteig auf einer bemehlten Fläche durch und ihn anschließend so dünn wie möglich aus [die Masse reicht für ein Backblech oder zwei kleine runde Flammkuchen].
6) Verteilt die Sauerrahmmasse auf dem Teig und verstreut Speckstreifen und Rosenkohl gleichmäßig – heizt den Ofen auf 190°C Umluft vor.
7) Backt die Flammkuchen für 10 Minuten goldbraun und lasst sie vor dem Servieren leicht abkühlen. 
Wer jetzt Lust bekommen hat seine Rosenkohlphobie zu überwinden oder einfach in Flammkuchenlaune geraten ist, der sollte schon mal den Ofen vorheizen – hier noch eine weitere große Flammkuchenliebe von mir. 
 Weitere unwiderstehliche Wirsing- und Rosenkohlrezepte findet ihr heute taufrisch bei den anderen Jungs & Mädels vom Saisonkalender:
Kleiner Kuriositätenladen Rosenkohl-Pickles 
RaspberrysueWirsing-Kartoffel-Pie
Delicious StoriesRosenkohl Pakoras
Jankes*SoulfoodWirsingrouladen mit Lachs
WunderbrunnenWirsing-Pasta mit Bacon
ZimtkeksundApfeltarteRosenkohl-Kürbis-Salat mit Cranberries
 Pottgewächs Wirsing Flammkuchen
Was du nicht kennst…Rosenkohlgratin
Cuisine VioletteWirsingeintopf mit Kartoffeln
pastasciuttaSprütchen im Tütchen
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