Lebkuchennest

Grey's Kitchen

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Kürbisrisotto – Herbstromantik

Geht es Euch auch so? Sobald der Oktober vorüber ist, rennt die Zeit bis zum Jahresende nur so davon – das Erntedankfest steht vor der Tür,  Weihnachtsvorbereitungen stehen an und und und. Trotzdem ist es meine liebste Zeit des ganzen Jahres, endlich wieder Kerzenschein, Heißgetränke auf der Couch, während man kuschlig warme Stricksocken an den Füßen trägt und aus der Küche der Duft von Nelke, Zimt & Co strömt.

Was dabei unter den klassischen Herbstzutaten neben Pilzen und Nüssen nicht fehlen darf, ist der Kürbis! Von süß bis herzhaft lässt sich fast alles aus ihm zaubern – ich habe heute ein cremiges Risotto für Euch dabei verfeinert mit Bergkäse und Nüssen.

 Kürbisrisotto

Rezept für 2 Personen

1/2 Hokkaido Kürbis
200g Risottoreis
2 Schalotten
1 Glas Weißwein
1/2 Liter Hühnerbrühe
100g Bergkäse
100g Cashewnüsse
1 EL Walnußöl
1 EL Butter 
2 Stängel Rosmarin
Meersalz
Olivenöl
Muskatnuss
1)Entfernt das Kerngehäuse des Hokkaido, schneidet alles in kleine Würfel und kocht die eine Hälfte des Kürbis in Hühnerbrühe weich. 
2) Schwitzt die geschälten, fein geschnittenen Schalotten zusammen mit Risottoreis in etwas Olivenöl an – löscht die Mischung mit Weißwein ab und lasst alles bei mittlerer Hitze unter Rühren weiter köcheln.
3) Püriert den gekochten Kürbis mit dem Fond und gebt die Flüssigkeit nach und nach zum Reis – rühren nicht vergessen!
4) Sobald der Reis fast gar und schön schlotzig [aber noch bissfest] ist, verfeinert ihr das Risotto mit Butter und reibt den Bergkäse hinein. 
5) Setzt nebenbei eine separate Pfanne auf und brutzelt die Kürbiswürfel mit einer Prise Salz und fein gehacktem Rosmarin in Walnußöl – in einer weitere Pfanne ohne Öl röstet ihr die Nüsse. 
6) Schmeckt das Risotto mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss ab – gebt das Topping aus Nüssen und Kürbiswürfeln darüber und lasst es Euch schmecken!

Ein wirklich simples aber nicht weniger leckeres Slowfood für gemütliche Herbstabende. Wie esst Ihr Kürbis am liebsten und welche Sorten sind Eure Favoriten? Verratet mir doch welches Rezept zur Kürbissaison bei Euch einfach nicht auf dem Speiseplan fehlen darf. Ich wünsche Euch noch einen wundervollen Sonntag und widme mich jetzt wieder den Weihnachtsvorbereitungen <3

Schokoladiger Nusskuchen – HochgeNUSS [Blogevent]

Der Herbst tobt draußen nach allen Regeln der Kunst und auch im Lebkuchennest wird es wieder kuschlig – es wurden schon fleißig Kastanien gesammelt, Spaziergänge im Laub gemacht und die ersten Pilze gepflückt.  Bei dem Schmuddelwetter kann ich einfach nicht auf Nervennahrung verzichten – darum sind Nüsse und Schokolade in dieser trüben Jahreszeit meine ständigen Begleiter, mein Dreamteam. Und weil Nichts über den Duft von frisch gebackenen Kuchen im ganzen Haus geht, habe ich beide in einem unglaublich saftigen Kastenkuchen mit einer extra Portion Schokosplitter vereint. 

Schokoladiger Nusskuchen

Rezept für eine Kastenform

4 Eier
200g Mehl
100g Nüsse [Walnuss, Pekanuss, Mandel, Haselnuss]
60g gemahlene Haselnüsse
1 Päckchen Backpulver
4 EL Kakao
100g Zartbitterkuvertüre
100g brauner Zucker
100g Zucker
1 EL Vanillezucker
1/2 TL Salz
200g Butter
150ml Milch
1 EL Kakaonibs
Margerine
Semmelbrösel

1) Schlagt Eier, Butter und alle drei Zuckersorten schaumig – gebt Milch, Salz, Kakao und Haselnüsse dazu.
2) Siebt nach und nach unter Rühren Euer Mehl und Backpulver in den Teig – hebt die Kuvertüre und übrigen Nüsse grob gehackt unter die Kuchenmasse. 
3) Verfeinert alles mit Kakaonibs und  fettet Eure Backform mit Margerine, streut Semmelbrösel hinein und schüttet alle Brösel die nicht haften bleiben wieder heraus. 
4) Backt den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft für 50 Minuten – lasst ihn anschließend noch einige Minuten bei geöffneter Ofentür ruhen.
5) Nach dem Abkühlen könnt ihr Euren Schokoladentraum aus der Form stürzen und nach Belieben mit Puderzucker oder Kuvertüre verzieren. 

Auch bei der lieben Ina von InaIs(s)t wird es langsam herbstlich auf dem Blog und passend dazu veranstaltet sie wieder eines ihrer wunderbaren Blogevents. Diesmal dreht sich alles um das Gold der dritten Jahreszeit – die Nuss. Egal ob Pekanuss, Macadamia, Paranuss, Maroni, Erdnuß, Cashew, Haselnuss, Mandel, Pistazie, Walnuß oder alle zusammen.

Couronne Bordelaise – Bühne frei für Brot [Rezension]

Parlez-vous français?

Nein keine Sorge, heute habe ich keine Lehrstunde in Französisch für Euch dabei! Aber wir widmen uns der traditionell französischen Backkunst und ich zeige Euch wie Ihr im wahrsten Sinne des Wortes im Handumdrehen Eure eigenen kleinen Brotkunstwerke herstellen könnt. Nimma Hemmat-Azad verrät in seinem neuen Buch Bühne frei für BROT einige Tricks und Kniffe, um auch in der heimischen Backstube die perfekten Backwerke zu zaubern. 

Von süßen Croissants, über Quiches bis hin zu klassischen Spezialitäten findet sich in dieser wundervollen Rezeptsammlung für jeden Anlass das richtige Gebäck.  Ich habe mich direkt in das stilvolle Cover verliebt und musste für Euch gleich mal ein typisches Gesellenstück eines jeden Bäckerlehrlings in meiner heimischen Backstube testen. 

Couronne Bordelaise

Rezept für eine Brotkrone

560g Weizenmehl Typ 550
140g Roggenmehl
470ml Wasser
13g Salz
5g Trockenhefe
1) Gebt Mehl und Wasser in die Rührschüssel und knetet beides fünf Minuten mit dem Knethaken – lasst den Teig anschließend eine halbe Stunde unter Frischhaltefolie ruhen.
2) Knetet Hefe und Salz nochmal für sieben Minuten unter und lasst die Masse nochmal eine Stunde ruhen.
3) Danach knetet Euren Rohling nochmal von Hand durch, bestäubt ihn mit Mehl und lasst ihn abgedeckt in einer Schüßel über Nacht im Kühlschrank schlafen.
4) Jetzt wird gekugelt – über Nacht hat sich Euer Teig verdoppelt und ihr könnt ihn nun in 8 Kugeln a´130g und eine Kugel a´160g aufteilen.
5) Drückt die Luft aus den Kugeln, klappt die Ecken zur Mitte ein – dreht die glatte Seite nach oben und rollt sie mit kreisenden Bewegungen unter Euren Händen.
6) Bestäubt die Teiglinge mit Mehl und lasst sie unter einem sauberen Küchentuch bei Zimmertemperatur 40 Minuten gehen.
7) Nehmt die größte Teigkugel und rollt sie mit dem Nudelholz kreisrund zu 30cm Durchmesser aus – legt die übrigen 8 Kugeln kreisförmig in Eure Brotform ohne dass sich die einzelnen Kugeln berühren [ich habe meine Gusseiserne Schmorpfanne verwendet] und legt den Teigkreis darüber, so dass alle Kugeln bedeckt sind.
8) Schneidet den Zwischenraum des Kreises heraus und schlagt den Teigrand [er hält die Kugeln zusammen] über die Kugeln, drückt alles leicht an.
9) Jetzt müsst ihr noch ein letztes Mal für eine halbe Stunde geduldig sein und warten bis sich die Kugeln nach dem Ruhen berühren.
10) Heizt den Ofen auf 180°C Umluft vor und stellt ein feuerfestes Gefäß mit 120ml Wasser hinein – kippt Eure Brotkrone schnell aus der Form aufs Backblech und backt sie für 40-45 Minuten goldbraun. 
11) Nach Ablauf der Backzeit öffnet die Ofentür einen Spalt und lasst das Brot noch einmal 10 Minuten in der Wärme ruhren, so bildet sich eine schönere Kruste. 
Neben einer Hülle an leckeren Brotrezepten finden sich in diesem Buch auch das klassische Patisserie Handwerk mit Macarons, französischen Donuts und Tartes. Außerdem wird das Geheimnis um das perfekte Croissant gelüftet! Die Rezepte sind in einfachen Schritten unkompliziert erklärt und man benötigt keine speziellen Maschinen oder Küchengeräte um alles daheim nach zu backen [abgesehen von zwei kräftigen Händen]. Besonders ansprechend finde ich die hochauflösenden Nahaufnahmen der verschiedenen Gebäcke, bei denen man jeden einzelnen Lufteinschluss im Teig mitzählen kann. Umso länger ich darin stöbere desto mehr juckt es mir in den Fingern gleich wieder das Mehl auszupacken und den Ofen anzuheizen. Aber für heute gebe ich mich zufrieden und freue mich schon auf Euer Feedback wenn auch Euch das Brotbackfieber gepackt hat! 
Habt einen wunderschönen Herbstsonntag und genießt den Duft von frisch gebackenen Brötchen der durch die Wohnung schwebt!  
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