Lebkuchennest

Grey's Kitchen

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Apfelfeldsalat mit Blauschimmel Flammkuchen – Sommer trifft Herbst

Yay! Von wegen der Winter naht – die Sonne feiert ihr Comeback und es geht endlich wieder aufwärts auf dem Thermometer. Wenn das kein Grund ist nochmal alle Register auf der Speisekarte zu ziehen und es sich mit einem schönen Glas Wein inklusive Verwöhnessen an der frischen Luft gemütlich zu machen. Mir persönlich schmecken Gerichte im Freien bei Sonnenschein immer am besten. 

Dabei kommen mir dann auch immer wieder Ideen für neue Gerichte und Kombinationen – so war es auch bei diesem lecker knusprigen Flammkuchen, der mit einem fruchtigem Feldsalat daher kommt. 

Flammkuchen & Apfelfeldsalat

Rezept für 4 hungrige Mäuler

250g Feldsalat
1 Apfel [Eure Lieblingssorte]
1 Hand voll Pekanüsse
1/2 Zitrone
2 EL Walnußöl
2 EL Olivenöl
1 EL Dijonsenf
1 TL grober Senf
1 EL Honig
50 ml Apfelessig
Salz & Pfeffer
150 g geräucherter Bauchspeck
2 kleine Zwiebeln
50g Roquefort [oder ein milderer Blauschimmelkäse]
100 g Schmand
1/2 Bund Schnittlauch
1 Prise Zucker
Salz & Pfeffer
250 g Mehl
100 ml Buttermilch
1 TL Salz
1 Prise Zucker
10g Trockenhefe
2 EL Olivenöl
1)Wir legen mit dem Flammkuchenteig los – gebt Hefe, Mehl, Salz, Zucker, Buttermilch und Olivenöl in eine Rührschüßel und verknetet alles zu einem glatten Teig. 
2) Lasst den Teig mit einem Küchentuch bedeckt 1-2 Stunden ruhen und schnibbelt in der Zwischenzeit Speck in kleine Würfel – Zwiebeln in Ringe.
3) Für den übrigen Belag zerbröselt ihr Euren Blauschimmelkäse und mischt ihn mit fein gehacktem Schnittlauch sowie dem Schmand – würzt alles mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker. 
4) Jetzt könnt ihr Euren Teig noch einmal kräftig durchkneten und unter Frischhaltefolie 2-3 mm dünn ausrollen [wenn er sich immer wieder zusammen zieht hat er gerade die richtige Elastizität] – auf ein Blech mit Backpapier geben, den Rand zwirbeln und mit der Blauschimmelcreme, Speckwürfeln und Zwiebelringen belegen. 
5) Backt den Flammkuchen im vorgeheizten Ofen bei 190°C Umluft für 10 Minuten goldbraun. 
6) Während der Flammkuchen im Ofen vor sich hin knuspert legen wir mit dem Salat los – zupft den Feldsalat und entfernt evtl. Reste von Sand und Erde, in der Zwischenzeit könnt ihr die Nüsse kurz in einer Pfanne ohne Öl anrösten [nicht aus den Augen lassen, damit nichts anbrennt].
7) Entfernt das Kerngehäuse vom Apfel und schneidet ihn in Spalten – Zitronensaft darüber und kurz bei Seite stellen.
8) Für das Dressing mischt ihr Walnußöl, Olivenöl, Honig, Dijonsenf, süßen Senf und Apfelessig mit dem Schneebesen, schlagt die Zutaten so lang miteinander auf, bis sich alles miteinander verbunden hat. 
9) Holt den Flammkuchen aus dem Ofen und gebt Nüsse, Äpfel und Dressing zum Salat – guten Appetit! 

Jetzt heißt es nur noch Füße hoch legen und den Feierabend genießen! Wie verbringt Ihr Eure Sommerabende am liebsten? Im Biergarten, beim Picknick im Stadtpark oder doch lieber daheim auf Balkonien oder im heimischen Garten? 

Schneller Streußelkuchen – Gruß aus Großmutters Küche

Erwartet Ihr spontanen Besuch zum Sonntagskaffee und habt es nicht mehr rechtzeitig zum Bäcker geschafft? Und der Blick in den Kühlschrank gibt auch nicht genug Zutaten für einen leckeren Kuchen oder eine näckische kleine Torte her – keine Panik. Ihr müsst die Gäste nicht gleich wieder nach Hause schicken oder mit altbackenen Keksen vertrösten! Eine leckere Marmelade aus Omas Vorratskeller und die letzten Reserven aus der Küche können Euch den Sonntag trotzdem noch versüßen.

Diese wunderbare kleine Nascherei gehört zu meinen liebsten Kindheitserinnerungen! Früher liebevoll von Omi gebacken und zum Nachmittagskaffee aufgetischt und heute wieder aus dem Rezeptfundus hervor gekramt. 

Streußelkuchen

Rezept für ein 20cm Blech 

1 Ei
250g Mehl
100g Butter
50g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
6 EL Marmelade [Eurer Wahl]
50g Nüsse [Macadamia oder Mandeln]

1) Gebt Mehl, beide Zucker, Salz, Butter und Ei in eine Rührschüßel und verknetet alles zu einem krümeligen Mürbteig – packt alles in Frischhaltefolie und lasst den Teig mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen. 
2) In der Zwischenzeit könnt Ihr Eure Nüsse grob hacken, Euer Blech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen. 
3) Gebt etwa zwei drittel des Mürbteigs auf das Blech und rollt ihn gleichmäßig aus – stochert mit der Gabel noch ein paar Löcher hinein, damit auch alles knusprig wird. 
4) Verteilt die Marmelade gleichmäßig auf dem Kuchenboden – wer mag kann jetzt auch noch etwas frisches Obst [falls vorhanden] darüber geben.
5) Den übrigen Teig mischt ihr mit den Nüssen und zerbröselt alles in der Schüssel – krümelt alles gleichmäßig auf Euren Kuchen.
6) Backt Euren Streußelkuchen bei 170°C Umluft für 20-25 Minuten goldbraun und lasst ihn anschließend noch kurz abkühlen.

 

Und so habt Ihr im Handumdrehen eine leckere Nascherei für die Kaffeetafel, oder einfach für Zwischendurch gezaubert! Habt Ihr auch solche Lieblingsklassiker aus Großmutters Rezeptbüchern, die Ihr immer mal wieder hervor zaubert? Dann nichts wie her damit, ich freue mich schon auf Eure liebsten kulinarischen Erinnerungen aus der Kindheit!   

Blumenkohlsalat mit frittierten Kapern – Pretty in pink

Die letzten Wochen sind im Lebkuchennest wie im Flug vergangen! Dabei seit Ihr meine Lieben leider etwas auf der Strecke geblieben und der Juli war etwas dünn gesäht mit Rezepten. Aber ich habe die Zeit gut genutzt, denn ich konnte viele neue Inspirationen und Eindrücke sammeln. Darum gibt es ab heute wieder regelmäßig frischen Nachschub aus meiner kleinen Testküche für Euch zum Nachkochen! Den Anfang macht heute ein knackiger Blumenkohlsalat der auch bei grauen Wolken am Himmel etwas Sonne auf den Tisch zaubert. 

Und bevor jetzt alle besorgt sind wegen der knalligen Farbe, [no Lebensmittelfarbe was harmed in the making] alles ganz natürlich! Wer die Food Trends in letzter Zeit verfolgt hat, dem wird auch der Hype um das viele bunte Obst und Gemüse aufgefallen sein. Egal ob lila Kartoffeln, weiße Erd- und Himbeeren oder bunte Karotten – die Palette die uns Mutter Natur bietet ist schier unendlich. Dabei ist besonders das lila Gemüse heiß begehrt. Umso glücklicher war ich, als ich beim letzten Streifzug über den Markt diesen prachtvollen Blumenkohl entdeckt habe! Leider sind im Laufe der Zeit durch Industrialisierung die alten Sorten aus der Landwirtschaft verdrängt worden, doch so langsam kehren sie wieder zurück auf unsere Teller. Dabei sehen sie nicht nur gut aus, sondern bringen mit den knalligen Farben auch noch ein ganzes Bündel an wichtigen Nährstoffen in Eure Ernährung.

Blumenkohlsalat mit frittierten Kapern

Rezept für 4 Portionen

1/2 Blumenkohl 
2 Schalotten
1/4 Bund Petersilie
1/2 Glas Kapern
50 g Mandelblättchen
2 EL Kräuteröl
4 EL Apfelessig
1 TL Honig
Meersalz
Pfeffer aus der Mühle
Pflanzenöl
1) Wir starten mit dem Hingucker des Gerichts – blanchiert den Blumenkohl 5-8 Minuten in kochendem Salzwasser und gebt ihn anschließend in salziges Eiswasser [um die schöne Farbe zu erhalten]. 
2) Putzt die Schalotten und schneidet sie in feine Ringe, hackt die Petersilie fein – gebt alles zusammen mit Essig, Öl, Honig in die Salatschale und würzt alles mit Salz & Pfeffer. 
3) Teilt den Blumenkohl in einzelne Röschen und hebt ihn unter das Dressing – lasst alles ein paar Minuten ziehen.
4)Legt die Kapern auf Küchencrepé trocken und erhitzt das Öl – frittiert die Kapern vorsichtig, bis die Blüten aufplatzen [haltet am besten ein Spritzsieb parat].
5) In der Zwischenzeit könnt ihr die Mandelblättchen in einer trockenen Pfanne goldbraun rösten – serviert den Salat mit den warmen Toppings ohne alles oder mit einem knusprigen Brot eurer Wahl.  
Während der Zubereitung wechselt der Blumenkohl ein paar Mal seine Farbe, Anfangs violett wird er nach dem Blanchieren bläulich – sobald der Essig dazu kommt wird er knallig pink! Das Zusammenspiel der salzigen Kapern und der säuerlichen Note vom Salatdressing passt perfekt in die Jahreszeit. Und das Beste: der Salat lässt sich super vorbereiten oder einfach ganz schnell frisch zubereiten, um anschließend den Feierabend zu genießen. Ich wünsche Euch viel Spaß beim nachkochen und freue mich über Eure Erfahrungen mit den knallig bunten Urgemüsen! 
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