Lebkuchennest

Grey's Kitchen

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Maronenknödel auf Kalbsragout mit Rahmwirsing – Herbstknödelei

Der Winter naht mit großen Schritten und jeder verbindet mit ihm seine ganz eigenen Düfte und Geschmäcker. So gehören im Lebkuchennest um diese Jahreszeit Knödel fest zum Küchenprogramm. Meinen Bloggermädels vom ultimativen Pestoding geht es da genauso und darum hat heute jede von uns ihr Lieblingsknödelrezept für Euch dabei!

Bei mir werden saftige Maronenknödel mit deftigem Kalbsragout und Rahmwirsing aufgetischt. Eine kleine Premiere, da ich diese Art von Knödeln zum ersten Mal ausprobiert habe und ich präsentiere Euch voller Stolz das Ergebnis!

Maronenknödel auf Kalbsragout mit Rahmwirsing

Rezept für 4 Portionen

1 Kalbsbeinscheibe
300g Kalbsnackensteak
1-2 Scheiben Bauchspeck
2 Möhren
1/4 Sellerieknolle
2 Zwiebeln
5 Lorbeerblätter
3 Knoblauchzehen
1 EL Butter
2 EL Mehl
2 EL Johannisbeergelee
1 Schuss Madeira
500ml Rinderbrühe
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
Zucker
50g Mehl
50g Kastanienmehl
50g gekochte Maronen
1 TL Backpulver
50g Butter
2 EL kaltes Wasser
1 Prise Salz
– 
1/2 Wirsing
1 Becher Sahne
1 TL Ahornsirup
1 EL Butter
Muskatnuss

1) Wir legen mit dem Ragout los – schneidet den Kalbsnacken zusammen mit den Speckscheiben in mundgerechte Würfel und bratet diese gemeinsam mit der Beinscheibe im Schmortopf in Butter scharf an.
2) Gebt Sellerie, Möhren und Zwiebeln grob gewürfelt hinzu – hackt den Knoblauch in feine Stücke und röstet ihn gemeinsam mit dem Gemüse kurz an. 
3) Löscht alles mit Madeira ab und würzt mit Salz, Pfeffer, Lorbeer und Zucker – verfeinert den Saucenansatz mit Gelee und gießt die Rinderbrühe auf. 
4) Jetzt darf alles abgedeckt für eine Stunde vor sich hin köcheln [bei schwacher Hitze], bis das Fleisch vom Knochen abfällt – zupft die Fleischstücke der Beinscheibe in kleine Stücke und füllt das Ragout in eine Auflaufform um. 
5) Während Euer Fleisch vor sich hin schmurgelt, legen wir mit den Knödeln los – misch die beiden Mehl Sorten mit Backpulver, Salz und Butter.
6) Zerkleinert die Maronen im Mixer und knetet sie zusammen mit Butter und Wasser unter die Mehlmischung – teilt den Teig in 8 kleine Kügelchen und lasst ihn ruhen, bis das Ragout fertig gegart ist. 
7) Setzt die Teigkugeln auf das Ragout und gart alles noch einmal gemeinsam mit Alufolie bedeckt im Ofen bei 170°C Umluft für 30 Minuten [lasst für die letzten 10 Minuten die Folie kurz weg, damit die Knödel eine schöne Farbe bekommen]. 
8) Während die Knödel im Backofen garen könnt Ihr schon mal den Wirsing in Streifen schneiden und in Butter anschwitzen. 
9) Verfeinert alles mit Ahornsirup und Sahne – lasst alles kurz aufkochen und schmeckt mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss ab.

Von den klassischen Knödeln wie man sie hier zu Lande kennt weichen diese britisch angehauchten kleinen Dumplings natürlich schon ein wenig ab, dem Geschmack tut dies aber keinen Abbruch. Wenn Ihr aber immer noch nicht genug von den runden kleinen Leckereien habt, schaut heute unbedingt auch bei den folgenden Mädels vorbei – denn auch dort steht heute alles im Zeichen der Knödel:

Kleiner Kuriositätenladen
Raspberrysue
Möhreneck
Münchner Küche
Jankes*Soulfood 
NOM NOMS Food
Cuisine Violette
ZimtkeksundApfeltarte
Gaumenpoesie
Emilies Treats
S-Küche
Pottgewächs
Madam Rote Rübe
Delicious Stories

 

Herrencreme – Oldie but Goldie

Ich gebe zu, es juckt mir schon recht arg in den Fingern Euch bereits im November mit Weihnachtsrezepten zu überschütten. Aber ich bin stark geblieben und halte weiter alles brav unter Verschluss, auch wenn Euch dieses Jahr ein paar Highlights erwarten! Es wird schon fleißig gewerkelt und organisiert um Euch auch dieses Jahr eine prachtvolle Weihnachtszeit im Lebkuchennest zu bescheren. Doch heute widmen wir uns nochmal dem alltäglichen Futter für die Seele. Besonders bei dem herbstlich nassen Schmuddelwetter draußen fällt es noch schwer an weiße Weihnachten zu denken und aus diesem Grund ist dieses wohlfühl Dessert genau das richtige Rezept gegen Schwermut und Novemberblues!

Herrencreme

Rezept für 4 Gläser

1/2 Liter Milch
2 Eigelb
1 EL Stärke
1 Vanilleschote
Salz
4 EL Zucker
100g Zartbitterkuvertüre
200ml Sahne
1 EL Vanillezucker
4cl Amaretto

1) Für die Basis kochen wir einen klassischen Vanillepudding – schabt das Mark aus der Vanilleschote längs aufgeschnittenen und gebt beides zusammen in die Milch, lasst diese anschließend einmal aufkochen. 
2) Verrührt die Stärke mit Zucker und den Eigelben, sowie einem Schuss Milch zu einer Paste – rührt diese unter die heiße Milch [ab jetzt bitte nicht mehr kochen und nicht vergessen vorher die Schote heraus zu angeln] und lasst alles unter Rühren bei niedriger Hitze eindicken.
3) Wenn sich der Pudding zur Rose abziehen lässt [ihr taucht den Löffel in den Pudding und beim darauf Pusten bildet sich eine Rose] könnt ihr ihn in eine Schale füllen und abkühlen lassen – deckt die Oberfläche mit Frischhaltefolie ab damit sich keine unerwünschte Haut bildet. 
4) Sobald der Pudding abgekühlt ist geht´s weiter – schlagt die Sahne mit einer Prise Salz und dem Vanillezucker steif.
5) Hebt die Sahnemischung behutsam unter den Vanillepudding und verfeinert alles mit Amaretto und fein gehackter Kuvertüre. 

Zugegeben ein echter Oldie unter den Dessertklassikern, doch bei uns ist er als Nachtisch oder kleine Belohnung nach einem langen Arbeitstag nicht mehr wegzudenken. 

Kürbisrisotto – Herbstromantik

Geht es Euch auch so? Sobald der Oktober vorüber ist, rennt die Zeit bis zum Jahresende nur so davon – das Erntedankfest steht vor der Tür,  Weihnachtsvorbereitungen stehen an und und und. Trotzdem ist es meine liebste Zeit des ganzen Jahres, endlich wieder Kerzenschein, Heißgetränke auf der Couch, während man kuschlig warme Stricksocken an den Füßen trägt und aus der Küche der Duft von Nelke, Zimt & Co strömt.

Was dabei unter den klassischen Herbstzutaten neben Pilzen und Nüssen nicht fehlen darf, ist der Kürbis! Von süß bis herzhaft lässt sich fast alles aus ihm zaubern – ich habe heute ein cremiges Risotto für Euch dabei verfeinert mit Bergkäse und Nüssen.

 Kürbisrisotto

Rezept für 2 Personen

1/2 Hokkaido Kürbis
200g Risottoreis
2 Schalotten
1 Glas Weißwein
1/2 Liter Hühnerbrühe
100g Bergkäse
100g Cashewnüsse
1 EL Walnußöl
1 EL Butter 
2 Stängel Rosmarin
Meersalz
Olivenöl
Muskatnuss
1)Entfernt das Kerngehäuse des Hokkaido, schneidet alles in kleine Würfel und kocht die eine Hälfte des Kürbis in Hühnerbrühe weich. 
2) Schwitzt die geschälten, fein geschnittenen Schalotten zusammen mit Risottoreis in etwas Olivenöl an – löscht die Mischung mit Weißwein ab und lasst alles bei mittlerer Hitze unter Rühren weiter köcheln.
3) Püriert den gekochten Kürbis mit dem Fond und gebt die Flüssigkeit nach und nach zum Reis – rühren nicht vergessen!
4) Sobald der Reis fast gar und schön schlotzig [aber noch bissfest] ist, verfeinert ihr das Risotto mit Butter und reibt den Bergkäse hinein. 
5) Setzt nebenbei eine separate Pfanne auf und brutzelt die Kürbiswürfel mit einer Prise Salz und fein gehacktem Rosmarin in Walnußöl – in einer weitere Pfanne ohne Öl röstet ihr die Nüsse. 
6) Schmeckt das Risotto mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss ab – gebt das Topping aus Nüssen und Kürbiswürfeln darüber und lasst es Euch schmecken!

Ein wirklich simples aber nicht weniger leckeres Slowfood für gemütliche Herbstabende. Wie esst Ihr Kürbis am liebsten und welche Sorten sind Eure Favoriten? Verratet mir doch welches Rezept zur Kürbissaison bei Euch einfach nicht auf dem Speiseplan fehlen darf. Ich wünsche Euch noch einen wundervollen Sonntag und widme mich jetzt wieder den Weihnachtsvorbereitungen <3

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