Lebkuchennest

Grey's Kitchen

Schlagwort: Fleisch

Beef Bowl [All you need is Hack]

Es war schon längst überfällig, doch nun ist es endlich soweit – der heimliche Star vieler Gerichte hat nun seinen eigenen Feiertag! Die Ladies vom Zauberhaften Küchenvergnügen und Kleinen Kuriositätenladen haben All you need is Hack ins Leben gerufen – denn Hackfleisch ist nunmal mehr als eine preisgünstige Fleischbeilage zum langweiligen Gemüse auf dem Teller. Darauß lässt sich so viel mehr zaubern…

Wenn ich mich nicht gerade in der fränkischen Küche austobe, kommt im Lebkuchennest wie mittlerweile jeder weiss, gern etwas aus Fernost auf den Tisch – dabei haben sich mit der Zeit ein paar echte All Time Favorites durchgesetzt. Gerichte die sich nach einem langen stressigen Arbeitstag auch ohne große Vorbereitung zubereiten lassen und dennoch ungeahnte Energiereserven frei legen. 

Deshalb habe ich Euch heute eines meiner Lieblings-Hack-Gerichte mitgebracht – eine asiatische Interpretation mit süß scharfem Hackfleisch gepaart mit knackigem Gemüse und frischem Korianderrreis. 

Beef Bowl

Rezept für 4 Bowls

1 Tasse Reis
2 Tassen Wasser
1 Prise Salz
500 g Rinderhack
1 Chili
2 Knoblauchzehen
1 cm Ingwer
1 EL Mirin
1 TL Fischsauce
1 EL Öl
4 EL Sojasauce
1 TL Zucker
1 Bund Koriander
1 Paprika
1 Frühlingszwiebel
1 Limette
2 Möhren

1) Wir starten mit der Hauptrolle – mariniert Euer Hackfleisch mit Sojasoße, Mirin, Fischsauce. fein gehacktem Chili, Knoblauch, Ingwer und Zucker.
2) Hackt anschließend den Koriander grob [auch die Stiele] – gebt die zerkleinerten Stiele zum Fleisch und vermengt alles gründlich.
3) Jetzt kann auch das übrige Gemüse geschnibbelt werden, raspelt die Karotten grob, würfelt die Paprika und schneidet die Frühlingszwiebel in Ringe.
4) In der Zwischenzeit könnt ihr den Reis mit Wasser und Salz aufsetzen um ihn dann ca. 8-10 Minuten zu garen – hebt anschließend den übrigen Koriander unter.
5) Erhitzt euren Wok und bratet das Hackfleisch scharf darin an – schmeckt alles mit ein paar Spritzern Limettensaft ab und gebt auch beim Anrichten frische Limette dazu.
6) Klassisch kommt in den Boden der Schüssel etwas Reis und die übrigen komponenten darauf – damit sich die Aromen beim Essen vermíschen. 

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Advent Advent ein Lichtlein brennt – Ochsenbäckchen in Portweinsauce mit Hefeknödel

Wir läuten heute hoch offiziell die Adventszeit ein – ab jetzt wird wieder gebacken, geschmort und geglüht was das Zeug hält! Seit ihr auch schon voll im Stress? Plätzchen hier, Geschenke shoppen da, Checklisten abarbeiten dort und ein Tannenbaum muss auch noch geholt werden. Da bleibt kaum noch Zeit die schöne Vorweihnachtszeit überhaupt richtig zu genießen. Ganz oben auf Eurer To Do Liste sollte Zeit mit Euren Lieblingsmenschen stehen, ein kleiner Bummel über den Weihnachtsmarkt und mal wieder ein gemütlicher Abend auf der Couch mit selbstgemachtem Punsch und dazu ein Weihnachtsfilm. Dann geht Euch der Rest gleich viel leichter von der Hand und ihr habt wieder den Kopf frei für kreative Entscheidungen die noch getroffen werden müssen. 

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Apropos – habt ihr schon Euer Weihnachtsmenü durchgeplant? Falls ihr dieses Jahr auf die klassische Ente oder einen deftigen Gänsebraten verzichten möchtet, hab ich eine herzhaft vollmundige Variante für das ideale Festessen! 

Ochsenbäckchen in Portweinsauce mit Hefeknödeln

Rezept für 4 Portionen

4 Ochsenbäckchen

1 Möhre

1 Zwiebel

200g Sellerieknolle

300ml Portwein

2 EL Butter

1 EL Johannisbeermarmelade

500ml Rindebrühe

Meersalz

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

-

200g Mehl

120ml lauwarmes Wasser

1 Ei

1 Prise Salz

1/2 TL Zucker

1/2 Würfel Frischhefe

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1) Dieses Festtagsessen lässt sich wunderbar am Tag zuvor zubereiten und gewinnt dadurch sogar noch an Geschmack – bratet die Ochsenbäckchen [mit Salz gewürzt] mit etwas Butter scharf an.

2) Gebt das geputzte Gemüse klein gewürfelt hinzu und röstet alles kräftig an – löscht das Gericht mit Portwein ab und rührt die Marmelade ein.

3) Wenn der Wein etwas eingekocht ist, gießt die Brühe an und lasst alles bei niedriger Hitze für 3 Stunden abgedeckt schmoren.

4) Um Bindung an die Sauce zu bekommen, nehmt die Bäckchen heraus und püriert den Bratensaft samt Gemüse zusammen mit etwas kalter Butter – noch einmal kurz aufkochen lassen, mit Salz/Pfeffer abschmecken und fertig.

5)  Während Eure Bäckchen im eigenen Saft schmoren dürfen könnt ihr den Teig für die Knödel ansetzen: Gebt die Hefe zusammen mit Zucker und lauwarmen Wasser in die Rührschüssel und löst alles miteinander auf.

6) Rührt nach und nach Mehl und Salz ein und lasst den Teig eine Stunde ruhen – anschließend knetet Ihr noch ein zimmerwarmes Ei in den Teig und lasst ihn nochmal eine halbe Stunde schlummern. 

7) Verteilt etwas Mehl auf einem sauberen Küchentuch und rollt Euren Teigling damit behutsam zu einer breiten Rolle – parallel könnt ihr schon mal einen Topf mit heißem leicht gesalzenen Wasser aufsetzen und den Knödel anschließend darin abgedeckt dämpfen. 

8) Im Lebkuchennest gab es dazu gedünsteten Brokkoli, die Wahl der Gemüsebeilage überlasse ich aber Euch. 

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Ich bereite die Ochsenbäckchen immer schon Tags zuvor zu und muss am eigentlichen Festtag in dem ganzen Weihnachtstrubel nicht ewig in der Küche stehen und werkeln, sondern kann mich ganz auf meine Gäste konzentrieren.  

Euch allen einen schönen ersten Advent – Eure Bella

Eine kulinarische Entdeckungsreise [Japan] – Nikuman 肉まん

 Ich packe meinen Koffer und nehme mit… Bambusmatte, Reiskocher und Stäbchen natürlich! Meine kulinarische Reise führt uns heute heraus aus meinem kuschligen Lebkuchennest hinüber ins traditionelle Japan. Doch das Land der aufgehenden Sonne hat weit mehr zu bieten als nur Sushi. 

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Darum habe ich Euch von meinem Abstecher in die fernöstliche Küche einen echten Schatz mitgebracht – Nikuman. Die japanische Antwort auf die aus China stammenden Baozi. Ihr versteht nur noch Bahnhof? Ganz einfach… diese kleinen Köstlichkeiten kennen viele von Euch vllt schon von diversen Asiamärkten aus der Tiefkühl Abteilung [beim nächsten Besuch einfach mal einen genauen Blick riskieren]. Ich zeige Euch heute wie Ihr sie im Handumdrehen frisch bei Euch daheim auf den Tisch bringen könnt. 

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Alles was Ihr hierfür braucht sind neben den unten genannten Zutaten, noch ein Dampfgarer oder entsprechender Aufsatz für Euren Kochtopf! Natürlich könnt Ihr die Füllungen und die Aromen für die Teighülle nach Eurem Geschmack verändern – wenn Ihr Rind oder Schweinefleisch verwendet solltet Ihr es allerdings zuvor scharf anbraten. Für die Fleischverweigerer unter Euch eignet sich natürlich mal wieder Tofu als leckere Alternative. 

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Rezept für 16 Stück
200g Hokkaidokürbis

250g Mehl

1 Prise Salz

1 TL Zucker

10g Trockenhefe

400g Geflügelhack

200g Sojasprossen

1 Knoblauchzehe

1 Zwiebel

2 cm Ingwer

50ml Sojasauce

1 EL Sake

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1) Wir starten mit dem Teig – kocht den Kürbis [entkernt aber mit Schale] weich und püriert ihn, um Mehl, Zucker, Hefe und Salz unter zu kneten. 
2) Lasst den Teig ruhen während ihr Euch um die Füllung kümmert – hierfür reibt den Ingwer mit einer Muskatreibe sehr fein, zerhackt Zwiebel und Knoblauch und mischt alles unter das Hack.
3) Würzt die Mischung mit Sake und Sojasauce – hebt die Sojasprossen unter und formt 16 gleich große Kügelchen aus der Fleischmasse. 
4) Nun könnt Ihr auch den Teig in 16 Kugeln teilen und diese zu dünnen Quadraten ausrollen – gebt die Fleischfüllung darauf und faltet alles mit angefeuchteten Fingern wie oben gesehen zusammen. [Faltanleitung]
5) Schneidet Euch aus Backpapier einen Kreis aus, der in Euren herkömmlichen Dämpfer oder Euer Mushiki [Bambusdämpfer] passt und setzt die Teigtaschen mit reichlich Abstand darauf um sie 15 Minuten über einem heißen Wasserbad zu garen.  
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Na seit ihr schon hungrig auf mehr Reiseberichte durch die Küchen dieser Welt?

Weiter geht die kulinarische Entdeckungsreise auf Herzelieb lasst Euch überraschen wohin Euch die liebe Michaela entführt!

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