Lebkuchennest

Grey's Kitchen

Schlagwort: Herbst (page 1 of 3)

Kürbisrisotto – Herbstromantik

Geht es Euch auch so? Sobald der Oktober vorüber ist, rennt die Zeit bis zum Jahresende nur so davon – das Erntedankfest steht vor der Tür,  Weihnachtsvorbereitungen stehen an und und und. Trotzdem ist es meine liebste Zeit des ganzen Jahres, endlich wieder Kerzenschein, Heißgetränke auf der Couch, während man kuschlig warme Stricksocken an den Füßen trägt und aus der Küche der Duft von Nelke, Zimt & Co strömt.

Was dabei unter den klassischen Herbstzutaten neben Pilzen und Nüssen nicht fehlen darf, ist der Kürbis! Von süß bis herzhaft lässt sich fast alles aus ihm zaubern – ich habe heute ein cremiges Risotto für Euch dabei verfeinert mit Bergkäse und Nüssen.

 Kürbisrisotto

Rezept für 2 Personen

1/2 Hokkaido Kürbis
200g Risottoreis
2 Schalotten
1 Glas Weißwein
1/2 Liter Hühnerbrühe
100g Bergkäse
100g Cashewnüsse
1 EL Walnußöl
1 EL Butter 
2 Stängel Rosmarin
Meersalz
Olivenöl
Muskatnuss
1)Entfernt das Kerngehäuse des Hokkaido, schneidet alles in kleine Würfel und kocht die eine Hälfte des Kürbis in Hühnerbrühe weich. 
2) Schwitzt die geschälten, fein geschnittenen Schalotten zusammen mit Risottoreis in etwas Olivenöl an – löscht die Mischung mit Weißwein ab und lasst alles bei mittlerer Hitze unter Rühren weiter köcheln.
3) Püriert den gekochten Kürbis mit dem Fond und gebt die Flüssigkeit nach und nach zum Reis – rühren nicht vergessen!
4) Sobald der Reis fast gar und schön schlotzig [aber noch bissfest] ist, verfeinert ihr das Risotto mit Butter und reibt den Bergkäse hinein. 
5) Setzt nebenbei eine separate Pfanne auf und brutzelt die Kürbiswürfel mit einer Prise Salz und fein gehacktem Rosmarin in Walnußöl – in einer weitere Pfanne ohne Öl röstet ihr die Nüsse. 
6) Schmeckt das Risotto mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss ab – gebt das Topping aus Nüssen und Kürbiswürfeln darüber und lasst es Euch schmecken!

Ein wirklich simples aber nicht weniger leckeres Slowfood für gemütliche Herbstabende. Wie esst Ihr Kürbis am liebsten und welche Sorten sind Eure Favoriten? Verratet mir doch welches Rezept zur Kürbissaison bei Euch einfach nicht auf dem Speiseplan fehlen darf. Ich wünsche Euch noch einen wundervollen Sonntag und widme mich jetzt wieder den Weihnachtsvorbereitungen <3

Schokoladiger Nusskuchen – HochgeNUSS [Blogevent]

Der Herbst tobt draußen nach allen Regeln der Kunst und auch im Lebkuchennest wird es wieder kuschlig – es wurden schon fleißig Kastanien gesammelt, Spaziergänge im Laub gemacht und die ersten Pilze gepflückt.  Bei dem Schmuddelwetter kann ich einfach nicht auf Nervennahrung verzichten – darum sind Nüsse und Schokolade in dieser trüben Jahreszeit meine ständigen Begleiter, mein Dreamteam. Und weil Nichts über den Duft von frisch gebackenen Kuchen im ganzen Haus geht, habe ich beide in einem unglaublich saftigen Kastenkuchen mit einer extra Portion Schokosplitter vereint. 

Schokoladiger Nusskuchen

Rezept für eine Kastenform

4 Eier
200g Mehl
100g Nüsse [Walnuss, Pekanuss, Mandel, Haselnuss]
60g gemahlene Haselnüsse
1 Päckchen Backpulver
4 EL Kakao
100g Zartbitterkuvertüre
100g brauner Zucker
100g Zucker
1 EL Vanillezucker
1/2 TL Salz
200g Butter
150ml Milch
1 EL Kakaonibs
Margerine
Semmelbrösel

1) Schlagt Eier, Butter und alle drei Zuckersorten schaumig – gebt Milch, Salz, Kakao und Haselnüsse dazu.
2) Siebt nach und nach unter Rühren Euer Mehl und Backpulver in den Teig – hebt die Kuvertüre und übrigen Nüsse grob gehackt unter die Kuchenmasse. 
3) Verfeinert alles mit Kakaonibs und  fettet Eure Backform mit Margerine, streut Semmelbrösel hinein und schüttet alle Brösel die nicht haften bleiben wieder heraus. 
4) Backt den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft für 50 Minuten – lasst ihn anschließend noch einige Minuten bei geöffneter Ofentür ruhen.
5) Nach dem Abkühlen könnt ihr Euren Schokoladentraum aus der Form stürzen und nach Belieben mit Puderzucker oder Kuvertüre verzieren. 

Auch bei der lieben Ina von InaIs(s)t wird es langsam herbstlich auf dem Blog und passend dazu veranstaltet sie wieder eines ihrer wunderbaren Blogevents. Diesmal dreht sich alles um das Gold der dritten Jahreszeit – die Nuss. Egal ob Pekanuss, Macadamia, Paranuss, Maroni, Erdnuß, Cashew, Haselnuss, Mandel, Pistazie, Walnuß oder alle zusammen.

Süßkartoffel Shepherds Pie – Sommer Adé

Nachdem Ihr die letzten beiden Sonntage leider, wegen Umbauarbeiten am Blog leer ausgegangen seit, habe ich heute zur Wiedergutmachung ein bisschen Seelenfutter für Euch dabei!

So ungemütlich die dritte Jahreszeit auch sein kann, es geht nichts über die Waldspaziergänge, bei denen man zwischen Moos und Steinen nach Pilzen sucht, nur um es sich danach wohlverdient dick eingemummelt auf der Couch gemütlich zu machen. Im Lebkuchennest wird nach so einem Ausflug am liebsten Shepards Pie aufgetischt – aber nicht der Übliche, sondern eine herbstliche Variante mit Süßkartoffel, Kürbis und Pekannüssen! Dieses Gericht gehört bei uns zu den absoluten Lieblingssoulfoods und kommt nach einem trüben grauen Tag gerade richtig.

Der klassische ´Schäferkuchen´ besteht aus einer Schicht Fleisch mit Bratensoße und on Top eine Kruste aus Stampfkartoffeln – ich habe ein kleines Upgrade am ursprünglichen Rezept vorgenommen und ein bisschen mit den typisch amerikanischen Thanksgiving Zutaten experimentiert. 

Shepherds Pie

Rezept für 4 Personen

1 Süßkartoffel
3 Kartoffeln
2 Muskatblüten
200ml Sahne
100ml Milch
4 EL Butter
50g Pekannüsse
Salz
500 g gemischtes Hackfleisch
2 Möhren
2 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1/2 Hokkaido Kürbis
1 EL Tomatenmark
200ml Apfelcider
500ml Fleischbrühe
1/2 TL Zimt
1 EL Butter
frisch gemahlener Pfeffer
frischer Oregano

1) Wir legen mit dem fleischigen Teil los – schält Zwiebeln, Knoblauch, Möhren und hackt beides in feine Würfel.
2) Der Kürbis wird vom Kerngehäuse befreit und mit samt Schale in der Brühe weich gekocht, anschließend müsst ihr ihn nur noch kurz pürieren [wer es lieber stückiger mag zerstampft einfach alles auf die altmodische Art].
3) Brutzelt das Hackfleisch zusammen mit Möhren, Zwiebeln und Knoblauch im Schmortopf an und gebt Tomatenmark, Salz, Pfeffer, sowie Zimt hinzu – lasst es kurz anrösten und löscht mit Cider ab.
4) Gießt die Mischung aus Kürbis und Fleischbrühe hinzu und lasst alles etwa eine halbe Stunde bei mittlerer Hitze etwas einkochen.
5) Die Zwischenzeit nutzen wir für die obere Schicht des Pies – schält Kartoffeln und Süßkartoffel und schneidet beides in grobe Würfel.
6) Gebt Milch, Sahne, Muskatblüten, etwas Salz und beide Kartoffelsorten in  den Topf und kocht die Kartoffeln darin gar [am besten funktioniert es im Schnellkochtopf].
7) Wenn die Kartoffeln gar sind, fischt Ihr die Muskatblüten heraus, gebt Butter dazu und stampft alles gründlich durch.
8) Die Hackmischung schmeckt Ihr mit frisch gehacktem Oregano ab und füllt sie in eine gefettete Auflaufform und verteilt das Püree darüber – gebt als Topping noch die gehackten Pekannüsse darüber und überbackt alles für 15Minuten bei 180°C Umluft.

Der Herbst kann also kommen – wir trotzen ihm mit flauschigen Socken an den Füßen und einem deftigen Soulfood im Bauch! Ich wünsche Euch allen einen hoffentlich guten Start in die Woche und viel Spaß beim nachkochen. 

 

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