Lebkuchennest

Grey's Kitchen

Schlagwort: Herbst (Seite 1 von 2)

Erkältungszeit und Hausmittelchen – Heißer Holundersaft [Sponsored Post/ Werbung]

Der Winter kommt… und mit ihm auch wieder die fiese Erkältungszeit. Mich erwischt es jedes Jahr gleich mehrfach, weshalb ich nach der dritten Krankheitswelle einfach keinen Tee oder heiße Zitrone mehr sehen kann. Aber es gibt nun mal nichts besseres als ein dampfendes Heißgetränk in der Tasse und eine flauschige Decke um es sich darin gemütlich zu machen, wenn es draußen wieder bitte kalt ist und der Körper etwas Erholung braucht.

dsc_0304 Darum habe ich meine liebe Omi einmal gefragt welche Hausmittelchen sie noch in ihrer Trickkiste parat hält. Da sie nur zu gut weiss, dass ich kein Freund der Chemiekeule bin, riet sie mir zu den guten alten Vitaminbomben: Holunder, Preißelbeere und Cranberry, am besten als naturbelassener Saft ohne Zusätze – so hat sie mich schon als Kind immer wieder auf die Beine gekriegt.  Doch schon stand das nächste Problem auf der Matte: habt ihr Euch schon mal in der Grippehochsaison krank in die Apotheke oder ins Reformhaus gequält?

dsc_0285 Zum Glück gibt es mittlerweile zahlreiche Onlineapotheken – nachdem ich das Netz nach einer mit dem passenden Angebot an Muttersäften [100% Fruchtsaft ohne Zusätze oder Konzentrate] durchforstet habe, bin ich bei shop-apotheke fündig geworden. Denn dort gibt es neben dem üblichen Apothekenangebot auch eine tolle Auswahl an Rabenhorstsäften, mit denen ich bisher immer gute Erfahrungen gemacht habe. Also rein damit in den Warenkorb und bestellt! Nach ein paar Tagen brachte mir der Postbote auch schon meine Geheimwaffe gegen die blöden Viren an die Wohnungstür [bis in den 4. Stock] und ich konnte mit meiner kleinen Heilkur beginnen. Das Rezept für meinen kleinen Selbstversuch möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten…

Heißer Holundersaft

Rezept für 800ml

750ml Holunder[mutter]saft

2 Zitronen

1 Orange

2 Zimtstangen

3 EL Honig [für Veganer Agavendicksaft]

1) Presst den Saft der unbehandelten Zitronen aus und schneidet die ebenfalls unbehandelte Orange in Scheiben.

2) Gebt den Holundersaft zusammen mit Orangenscheiben, Zimtstangen, Honig/Agavendicksaft und Zitronensaft in einen Topf und erhitzt einmal alles sanft [nicht kochen!]. 

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 Das tolle am Holundersaft ist seine fiebersenkende Wirkung und ganz nebenbei könnt ihr mit ihm auch Euren Vitamin Haushalt aufbügeln! Kennt Ihr noch weitere alt bewehrte Hausmittel die Euch über die kalte Jahreszeit helfen? Habt einen schönen Start in den Winter und bleibt gesund – Eure Bella

Herbstklassiker – Zwiebelkuchen

Es war ganz schön was los im Lebkuchennest in den letzten Wochen, weshalb ich einige Zeit nur selten online war. Aber zur Entschädigung habe ich eine deftige Leckerei mitgebracht um Euch das trübe Herbstwetter etwas schmackhafter zu machen.

Ich liebe es ja den Jahreszeiten entsprechend meine Speiseplanung anzupassen und mit dem zu kochen was die Natur in den entsprechenden Monaten für uns zu bieten hat. Umso glücklicher bin ich, dass die Federweißersaison gerade ihren Höhepunkt erreicht hat! Ich bin ein riesiger Fan dieses prickelnd süßen Getränks und kann mir nichts schöneres vorstellen als an einem kühlem Herbsttag über eine der heimischen Kärwas [Kirchweih für alle Nichtfranken unter uns] zu schlendern mit einem Glas Federweißer in der Hand. Er gehört für mich genauso dazu wie der Glühwein am Weihnachtsmarkt. Doch dazu darf natürlich nicht der klassische Zwiebelkuchen fehlen! Den gibt es im Hause Grey mindestens einmal im Jahr und wie sich von selbst versteht natürlich wenn draußen die Blätter fallen.   

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Zwiebelkuchen
Rezept für 1 Blech (cm)
Teig

3 EL Pflanzenöl

300g Mehl

150ml warmes Wasser

1/2 Würfel Hefe

1 TL Zucker

1 TL Salz

1 Eigelb

-

Füllung

500g Zwiebeln

250g Räucherspeck

1 Glas Weißwein

200ml Gemüsebrühe

100g Bergkäse

1 EL Zucker

1 EL Butter

4 Eier

1 Lorbeerblatt

1 Becher Schmand

1 Prise frisch geriebene Muskatnuss

Salz

Pfeffer

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1) Wir starten mit dem Teig – löst die Hefe im warmen Wasser auf und gebt Zucker dazu – knetet Mehl, Salz und Öl hinein und lasst ihn mindestens eine Stunde ruhen.
2) Während der Teig ein Schönheitsschläfchen hält kümmern wir uns um die Füllung – wenn ihr jemanden gefunden habt der Euch die Unmengen an Zwiebeln schält [Gratulation!] könnt ihr ihn auch gleich noch bitten sie in Ringe zu schneiden.
3) Dünstet die Zwiebelringe zusammen mit dem Lorbeerblatt anschließend mit Butter, Zucker und Salz an – löscht alles mit Wein ab und gießt es mit Brühe auf.
4) Lasst die Zwiebelfüllung eine Stunde abgedeckt einkochen, anschließend abkühlen und röstet derweil den klein gewürfelten Speck an.
5) Damit die Wartezeit nicht zu lang wird geht’s weiter mit dem Teig – rollt ihn etwa einen halben Zentimeter dick aus und verteilt ihn auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech [vergesst nicht den Rand an den Seiten hoch zu ziehen].
6) Ihr werdet etwas Teig übrig behalten, darauß könnt Ihr nach Lust und Laune Euer Teignetz zurecht schneiden und evtl. noch etwas Deko austechen.
7) Stochert mit einer Gabel noch ein paar Luftlöcher quer über den Teig und lasst ihn nochmals Ruhen bis die Füllung ready ist.
8) Rührt in die abgekühlten Zwiebeln den Schmand, Eier, Speck, Salz, Pfeffer und Muskat [angelt aber vorher noch das Lorbeerblatt heraus].
9) Gießt die Füllung auf den Hefeteig und legt das Teignetz darüber aus – für die goldene Farbe bestreicht die Teigränder und das Gitter mit dem verquirleten Eigelb.
10) Backt den Zwiebelkuchen im vorgeheizten Ofen bei 180°C Umluft für 25 Minuten goldgelb und lasst ihn vor dem ersten Anschnitt nochmal kurz abkühlen.

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Wem jetzt noch nicht die Tränchen gekommen sind vom ganzen Gezwiebel der sollte jetzt schnell in die Küche huschen, den Ofen anheizen und den Federweißer kalt stellen – dann könnt Ihr Euch schon gleich ein saftiges Stück Zwiebelkuchen gönnen! Verratet mir doch auch Eure liebsten Herbstklassiker – womit kann man Euch bei nass kaltem Schmuddelwetter hinter dem Backofen hervor locken? 

Lebkuchennests erster Herbst mit Kürbiskäsekuchen

Ihr Lieben so schnell ist der Sommer vorbei und die ersten Herbstboten tummeln sich auf dem Blog! Und was gehört ebenso zum Herbst wie die bunten fallenden Blätter draußen? Ein würzig duftender Cheesecake im heimischen Ofen – also versucht Euch doch diese Saison an meinem Pumpkin Cheesecake! Ein saftig cremiger Kürbiskäsekuchen mit knusper Paranussboden, so schmeckt die dritte Jahreszeit. 

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Die Idee zu meinem herbstlichen Cheesecake kam Zustande als die liebe Eve von Eve’s Kinderrezepte mich fragte ob ich nicht Lust hätte an Ihrem Black Halloweenevent mit zu werkeln. Gesagt getan – das erste was mir zum Thema Halloween einfällt sind jedoch nicht blutrünstige Zombies oder gruselige Gespenster, sondern ganz altmodisch und unspektakulär… Kürbisse!  Ja wie langweilig denkt Ihr Euch jetzt, aber wartet erstmal ab was meine beiden besten Herbstbuddys Zimt und Muskat aus den orangen Kolossen heraus kitzeln werden. 

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