Lebkuchennest

Grey's Kitchen

Schlagwort: Pasta

Nudelfeierei – Karottenbolognese mit grünem Haselnusspesto [Blogevent]

Das erholsame Osterwochenende ist wie im Flug vergangen und der Arbeitsalltag hat uns wieder – um so wichtiger ist da eine kleine Streicheleinheit für die Seele. Im Lebkuchennest gibt es die in Form von Pasta! Wie gut das meine liebe Nachbarin Ina gerade ein kleines Osterevent auf ihrem Foodblog veranstalltet und für Euch gerade die leckersten Nudelgerichte sammelt! 

Da bin ich natürlich mit an Board und habe Euch heute eine ganz besondere Bolognese mitgebracht – das Thema „From Nose to Tail“ ist Euch allen bestimmt schon Dank dem Godfather Lucki Maurer ein Begriff. Allerdings lässt es sich nicht nur bei unserer tierischen Nahrung anwenden. Darum habe ich mir ein paar Karotten vom Osterhasen gemopst und mich einmal daran versucht alles, bis auf den letzten Stummel zu verarbeiten.

Karottenbolognese mit grünem Haselnusspesto

Rezept für 4 Personen

8 Karotten
1 Zwiebel
200ml Gemüsebrühe
500ml Karottensaft
500g gemischtes frisches Hackfleisch
1 TL Tomatenmark
1 TL Oregano
1 Schuss Portwein
Olivenöl
Meersalz
Pfeffer aus der Mühle
1 Bund Karottengrün
2 Knoblauchzehen
4 EL gemahlene Haselnüsse
1 TL Meersalz
1 TL Honig
200ml Olivenöl
1 Hand voll ganze Haselnüsse

1) Wir starten mit der Bolognese [am besten schmeckt sie am Vortag zubereitet, über Nacht durch gezogen] – für die Basis müssen die Zwiebel, sowie die Hälfte der Möhren in feine Würfel geschnitten werden.
2) Die übrigen Möhren könnt ihr grob zerkleinert mit dem Karottensaft pürieren [unsere Karottenpassata] – schwitzt die Zwiebeln und Karottenwürfel zusammen mit dem Hackfleisch und Zucker in etwas Olivenöl an, gebt Tomatenmark, Oregano, Pfeffer und Selleriesalz dazu und röstet alles etwas.
3) Abgelöscht wird mit Portwein und Brühe – sobald der Wein etwas verkocht ist könnt ihr mit der selfmade Passata aufgießen und die Bolognese abgedeckt etwa eine Stunde simmern lassen.
4) In der Zwischenzeit widmen wir uns dem Pesto – gebt das grob gehackte Karottengrün zusammen mit zwei gepellten Knoblauchzehen, Olivenöl, Meersalz und gemahlenen Haselnüssen pürieren und mit etwas Honig abschmecken.
5) In der Zwischenzeit könnt ihr die Nudeln aufsetzten und die Teller vorwärmen – vor dem Anrichten müsst ihr nur noch die ganzen Haselnüsse kurz in der Pfanne rösten und grob hacken [zum darüber streuen].

Eine absolute Alternative zur klassischen Tomatensauce und erfrischend anders! Und das Beste, es landet nichts im Müll – das Pesto lässt sich im Weckglas mit etwas Olivenöl on top im Kühlschrank aufbewahren und ist jederzeit Griffbereit für spontane Pastaabendessen oder zum aufpeppen anderer Gerichte. Die Bolognese macht sich auch super in einer Lasagne oder als Cannelonifüllung und und und….

Wenn ihr noch mehr Nudelinspiration braucht schaut doch noch bei Inais(s)t vorbei – heute ist die letzte Chance noch an der Nudelfeier(ei) teilzunehmen! 

Pasta-Lektion #1[Kücheneinmaleins]

So meine Lieben – heute bin ich in offizieller Pastamission unterwegs! Geheim kann ja jeder – schließlich möchte ich meine Erfahrungen hier mit Euch teilen. Wenn Ihr heutzutage zum Pastaessen einladet gehört es ganz selbstverständlich zum guten Ton, den Nudelteig selbst zu machen.

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Ein solch schickes Teil hat mittlerweile fast jeder von Euch in der Küche – nur leider werden die meisten von ihnen eher stiefmütterlich behandelt. Dabei ist es wirklich einfach und Übung macht bekanntlich den Meister! Deshalb legen wir heute mit der Mutter aller Nudelteige los…

All u need is

150 g Mehl
50 g Polenta
2 Ei
1 TL Salz
1 Prise Zucker

Ich bevorzuge Maisgrieß – damit bekommt Euer Teig einen angenehmen Biss und diese leuchtend gelbe Farbe! Das Geheimnis liegt in der Geduld – verzweifelt bitte nicht wenn Euer Nudelteig die ersten Male wenn Ihr ihn durch die Maschine dreht noch bröselig ist, oder zerfällt. Umso öfter Ihr ihn walgt desto geschmeidiger wird er [lasst das Gluten arbeiten]. Fangt mit der gröbsten Einstellung an, sobald der Teig nicht mehr krümelt, faltet ihn ein paar mal zusammen und Ihr könnt mit jedem Durchgang dünner werden. 

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Apropos Gluten – natürlich sollen auch die Allergiker nicht zu kurz kommen. Hier die glutenfreie Variante…

100 g Reismehl
100g Maismehl
3 EL Stärke
2 EL Xanthan
1 EL Olivenöl
3 Eier
1 Prise Salz
Polenta zum Kneten

Der glutenfreie Teig ist etwas ‚aufwändiger‘ – erstmal müssen alle trockenen Bestandteile in den Mixer, anschließend gebt Ihr Öl und Eier dazu und mixt alles erneut durch bis eine kompakte Masse entstanden ist. Knetet den Teig einmal kräftig mit Polenta bestäubt durch um ihm dann eine halbe Stunde Ruhe zu gönnen. Jetzt verfahrt Ihr mit dem Teig wie oben bereits beschrieben – einziger Unterschied, der glutenfreie Teig wird noch ein paar Extrarunden in der Nudelmaschine brauchen bis er zusammenhält. 

Viel Spaß beim selber machen! 

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