Lebkuchennest

Grey's Kitchen

Schlagwort: süß (page 1 of 2)

Gruß aus Großmutters Küche – Schneller Streußelkuchen

Erwartet Ihr spontanen Besuch zum Sonntagskaffee und habt es nicht mehr rechtzeitig zum Bäcker geschafft? Und der Blick in den Kühlschrank gibt auch nicht genug Zutaten für einen leckeren Kuchen oder eine näckische kleine Torte her – keine Panik. Ihr müsst die Gäste nicht gleich wieder nach Hause schicken oder mit altbackenen Keksen vertrösten! Eine leckere Marmelade aus Omas Vorratskeller und die letzten Reserven aus der Küche können Euch den Sonntag trotzdem noch versüßen.

Diese wunderbare kleine Nascherei gehört zu meinen liebsten Kindheitserinnerungen! Früher liebevoll von Omi gebacken und zum Nachmittagskaffee aufgetischt und heute wieder aus dem Rezeptfundus hervor gekramt. 

Streußelkuchen

Rezept für ein 20cm Blech 

1 Ei
250g Mehl
100g Butter
50g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
6 EL Marmelade [Eurer Wahl]
50g Nüsse [Macadamia oder Mandeln]

1) Gebt Mehl, beide Zucker, Salz, Butter und Ei in eine Rührschüßel und verknetet alles zu einem krümeligen Mürbteig – packt alles in Frischhaltefolie und lasst den Teig mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen. 
2) In der Zwischenzeit könnt Ihr Eure Nüsse grob hacken, Euer Blech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen. 
3) Gebt etwa zwei drittel des Mürbteigs auf das Blech und rollt ihn gleichmäßig aus – stochert mit der Gabel noch ein paar Löcher hinein, damit auch alles knusprig wird. 
4) Verteilt die Marmelade gleichmäßig auf dem Kuchenboden – wer mag kann jetzt auch noch etwas frisches Obst [falls vorhanden] darüber geben.
5) Den übrigen Teig mischt ihr mit den Nüssen und zerbröselt alles in der Schüssel – krümelt alles gleichmäßig auf Euren Kuchen.
6) Backt Euren Streußelkuchen bei 170°C Umluft für 20-25 Minuten goldbraun und lasst ihn anschließend noch kurz abkühlen.

 

Und so habt Ihr im Handumdrehen eine leckere Nascherei für die Kaffeetafel, oder einfach für Zwischendurch gezaubert! Habt Ihr auch solche Lieblingsklassiker aus Großmutters Rezeptbüchern, die Ihr immer mal wieder hervor zaubert? Dann nichts wie her damit, ich freue mich schon auf Eure liebsten kulinarischen Erinnerungen aus der Kindheit!   

Ostern im Lebkuchennest – Matcha Crepetorte

Wie ihr wisst bin ich ein absoluter Weihnachtsmensch, aber wenn es draußen endlich wieder wärmer und bunter wird, kann ich nicht anders als auch dem Osterfest entgegen zu Fiebern. Schon allein wegen all der leckeren Gerichte die es zu kochen gilt! Neben meinen geliebten Klassikern, wie Osterbrot, falschem Hasen und Osterlamm, wage ich mich gern auch an neue Kreationen und tobe mich in meiner Küche gern etwas mehr aus als üblich. Schließlich darf an den Feiertagen auch mal etwas geklotzt werden – herum kommen dabei dann solche kleinen Hingucker, wie meine Matcha Crepetorte!

Und das Beste ist, das Rezept eignet sich auch für spontane Ostergäste – denn die Torte bekommt ihr auch ganz ohne Backen auf den Tisch! Alles was ihr braucht sind Pfanne und Rührschüßel – einen guten Matcha Tee bekommt ihr mittlerweile in jedem Bioladen um die Ecke.  

Matcha Crepetorte

Rezept für eine 20cm Torte

4 Eier
1 TL Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
300ml Milch
150g Mehl
50g Zucker
1 Vanilleschote
1 TL Matcha
Butter zum Braten
500g Mascarpone
200g Frischkäse
1 Zitrone
1 Limette
1 EL Matcha
4 EL Puderzucker
1 Prise Salz

1) Wir starten mit der Basis: verquirlt Eier, Vanillezucker, Salz, Milch, Backpulver, Zucker und Mehl zu einem dickflüssigen Crepeteig – verfeinert alles mit dem Mark einer Vanilleschote und lasst den Teig quellen.
2) Gießt den Matcha mit etwas heißem Wasser [etwa eine halbe Espressotasse] auf und löst das Pulver gründlich auf – danach könnt ihr Euren Teig damit einfärben.
3) In der Zwischenzeit kümmern wir uns um die Füllung: raspelt die Schale der Zitrustfrüchte ab und presst den Saft aus Zitrone und Limette – gebt beides zusammen mit Mascarpone und Frischkäse in eine Schüßel und schlagt die Masse kräftig auf.
4) Gebt nach und nach Matcha und Puderzucker durch ein feines Sieb dazu und schmeckt die Creme mit etwas Salz ab [anschließend kalt stellen].
5) Erhitzt anschließend etwas Butter in der Pfanne und gebt einen kleinen Schöpfer Teig hinein – alles gut verteilen und dünne, nicht zu stark gebräunte Crepes [damit die grüne Farbe erhalten bleibt] backen.
6) Wiederholt diesen Schritt bis ihr aus dem gesamten Teig 18-20 Crepes gebacken habt – diese lasst ihr dann noch gut auskühlen.
7) Jetzt muss nur noch geschichtet werden – legt einen Crepe auf Eure Tortenplatte [oder dem Teller auf dem ihr später servieren möchtet] und streicht auf jede Lage etwa einen Esslöffel der Creme – immer abwechselnd Crepe und Creme schichten, bis alle Crepes aufgebraucht sind.
8) Mit der übrigen Creme ummantelt ihr noch den Rand der Torte und verstreicht alles gleichmäßig – für die Moosoptik streut noch eine Prise Matcha durch ein Sieb darüber und stellt wieder alles kalt bis die Gäste da sind.

 Euch allen ein frohes Osterfest!

Und natürlich viel Spaß beim nach´backen´ – Eure Bella

Bake to the Roots – Re Create [Blogevent] Knuspermohnpudding

Heute dreht sich alles um Neukreationen – der liebe Marc von Bake to the Roots hat uns Blogger aufgefordert unsere Archive zu durchstöbern und aus Alt wieder Neu zu machen. Zum Blogevent Re Create dürfen die Oldies aus der Anfangszeit in neuem Glanz strahlen und frisch interpretiert werden. Mein Lebkuchennest entstand vor weniger als zwei Jahren und trotzdem kommt es mir schon wie eine kleine Ewigkeit vor…

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Zugegeben die ersten Schritte sind alles andere als professionell und von meinen Bloggerkollegen kann ich mir bis heute noch so das ein oder andere Scheibchen abschneiden. Aber trotzdem bin ich stolz auf meine Anfänge und vor allem die Fortschritte die ich mit meinem kleinen Blog gemacht habe! Was aber noch viel schöner ist, ich habe in der ganzen Zeit eine Menge toller Menschen kennen gelernt, die meine Leidenschaft fürs Kochen und gute Lebensmittel teilen. Wir sind also nicht allein da draußen mit unserer kleinen Foodmanie

Mein Re Create Rezept ist ein kleines Dessert, das Rezept habe ich etwas der Jahreszeit angepasst.

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Knuspermohnpudding mit roter Grütze 2.0

Rezept für zwei Portionen

1/2 Liter Milch

1 Eigelb

1 EL Stärke

3 EL Vanillezucker

2 EL Mohn

1 Vanilleschote

1 Prise Salz

100 g Brombeeren

100 g Himbeeren

1 EL Preißelbeeren

4 EL Zucker

1/2 Zitrone

1 TL Stärke

1 Schuss Himbeergeist

1) Los geht’s mit dem fruchtigen Part, gebt alle Beeren samt Zitronensaft in einen Topf und bringt alles zum kochen.

2) Gebt Zucker und den Himbeergeist dazu – nehmt ein paar Löffel der entstandenen Flüssigkeit ab um die Stärke damit anzurühren, gebt die Mischung unter rühren wieder dazu, bis alles angedickt ist. 

3) Weiter geht es mit dem Pudding – wir knöpfen uns zu erst die Vanilleschote vor: schneidet sie der Länge nach auf und kratzt das Mark heraus.

4) Nebenbei könnt Ihr für noch mehr Geschmack den Mohn in einer Pfanne ohne zusätzliches Öl leicht anrösten – haltet einen Deckel parat, damit Euch die kleinen Körnchen nicht heraus poppen.

5) Anschließend kocht Ihr Mark und Schote zusammen mit der Milch kurz auf [sie muss nicht überschäumen, nur schön heiß sein damit die Aromen sich entfalten können] – mischt separat: Stärke, Eigelb, Salz sowie Zucker  zu einer glatten Masse und rührt sie zügig unter die Milch. 

6) Angelt die Schote heraus und rührt den Mohn unter – gießt die rote Grütze direkt darauf oder serviert es getrennt voneinander. 

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Wie oft habt Ihr Euch schon durch die Gallerie geklickt und wart kurz davor Eure Anfänge zu löschen? Ich bin auch jedes mal kurz davor, wenn ich meine früheren Bilder sehe, am liebsten würde ich alles nochmal neu kochen [die Rezepte sind ja nach wie vor lecker] und alles neu shooten. Aber dann könnte auch keiner mehr die Entwicklung sehen die mein Lebkuchennest gemacht hat.

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