Lebkuchennest

Grey's Kitchen

Schlagwort: Winter (Seite 1 von 2)

Bake to the Roots – Re Create [Blogevent] Knuspermohnpudding

Heute dreht sich alles um Neukreationen – der liebe Marc von Bake to the Roots hat uns Blogger aufgefordert unsere Archive zu durchstöbern und aus Alt wieder Neu zu machen. Zum Blogevent Re Create dürfen die Oldies aus der Anfangszeit in neuem Glanz strahlen und frisch interpretiert werden. Mein Lebkuchennest entstand vor weniger als zwei Jahren und trotzdem kommt es mir schon wie eine kleine Ewigkeit vor…

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Zugegeben die ersten Schritte sind alles andere als professionell und von meinen Bloggerkollegen kann ich mir bis heute noch so das ein oder andere Scheibchen abschneiden. Aber trotzdem bin ich stolz auf meine Anfänge und vor allem die Fortschritte die ich mit meinem kleinen Blog gemacht habe! Was aber noch viel schöner ist, ich habe in der ganzen Zeit eine Menge toller Menschen kennen gelernt, die meine Leidenschaft fürs Kochen und gute Lebensmittel teilen. Wir sind also nicht allein da draußen mit unserer kleinen Foodmanie

Mein Re Create Rezept ist ein kleines Dessert, das Rezept habe ich etwas der Jahreszeit angepasst.

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Knuspermohnpudding mit roter Grütze 2.0

Rezept für zwei Portionen

1/2 Liter Milch

1 Eigelb

1 EL Stärke

3 EL Vanillezucker

2 EL Mohn

1 Vanilleschote

1 Prise Salz

100 g Brombeeren

100 g Himbeeren

1 EL Preißelbeeren

4 EL Zucker

1/2 Zitrone

1 TL Stärke

1 Schuss Himbeergeist

1) Los geht’s mit dem fruchtigen Part, gebt alle Beeren samt Zitronensaft in einen Topf und bringt alles zum kochen.

2) Gebt Zucker und den Himbeergeist dazu – nehmt ein paar Löffel der entstandenen Flüssigkeit ab um die Stärke damit anzurühren, gebt die Mischung unter rühren wieder dazu, bis alles angedickt ist. 

3) Weiter geht es mit dem Pudding – wir knöpfen uns zu erst die Vanilleschote vor: schneidet sie der Länge nach auf und kratzt das Mark heraus.

4) Nebenbei könnt Ihr für noch mehr Geschmack den Mohn in einer Pfanne ohne zusätzliches Öl leicht anrösten – haltet einen Deckel parat, damit Euch die kleinen Körnchen nicht heraus poppen.

5) Anschließend kocht Ihr Mark und Schote zusammen mit der Milch kurz auf [sie muss nicht überschäumen, nur schön heiß sein damit die Aromen sich entfalten können] – mischt separat: Stärke, Eigelb, Salz sowie Zucker  zu einer glatten Masse und rührt sie zügig unter die Milch. 

6) Angelt die Schote heraus und rührt den Mohn unter – gießt die rote Grütze direkt darauf oder serviert es getrennt voneinander. 

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Wie oft habt Ihr Euch schon durch die Gallerie geklickt und wart kurz davor Eure Anfänge zu löschen? Ich bin auch jedes mal kurz davor, wenn ich meine früheren Bilder sehe, am liebsten würde ich alles nochmal neu kochen [die Rezepte sind ja nach wie vor lecker] und alles neu shooten. Aber dann könnte auch keiner mehr die Entwicklung sehen die mein Lebkuchennest gemacht hat.

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Heimatgefühle mit Omas Rezepten – Linseneintopf

Linsen sollen im neuen Jahr die Haushaltskasse prall gefüllt halten und ganz nebenbei passen sie noch wunderbar in die Winterküche! Im Lebkuchennest kommen immer Heimatgefühle auf wenn Großmutters Linseneintopf auf dem Herd vor sich hin köchelt. Als kleines Nesthäkchen durfte ich schon von Klein auf in der Küche mit rühren und schnibbeln. Anfangs beschränkte sich mein Interesse eher auf das Ausschlecken der Kuchenschüsseln, aber mit den Jahren bekam ich immer mehr Lust aufs selber kochen. So kamen mit der Zeit auch immer mehr eigene Kreationen von mir auf den Tisch. Doch die guten alten Rezepte von Omi dürfen bis heute nicht in der Speiseplanung fehlen – mit Kindheitserinnerungen und Herzenswärme der Köchin zaubern sie bis heute ein behagliches Gefühl herbei.

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Linseneintopf

Rezept für 4 Portionen

1 Möhre

1 Zwiebel

1/2 Stange Lauch

2 Kartoffeln

100g Linsen [rot/braun oder gemischt bleibt bei Euch]

100 g Speck

1 1/2 Liter Rinderbrühe

1 EL Butter

1 EL Mehl

1 Prise Bohnenkraut

Essig

Salz

Zucker

 1) Putzt Euer Suppengemüse und schnibbelt alles nach Belieben in Ringe und kleine Würfel – schwitzt die Linsen zusammen mit Zwiebeln, Karotten und Kartoffeln mit etwas Butter im Suppentopf an.

2) Würfelt den Speck ebenfalls in feine Würfel und gebt sie zum Gemüse – mit Brühe ablöschen und eine Stunde bei niedriger Temperatur köcheln lassen.

3) Röstet das Mehl in einer Pfanne ohne Öl leicht an und rührt es unter das Gemüse.

4) Schmeckt den Eintopf mit Bohnenkraut, Salz, Pfeffer, Zucker und Essig ab – gebt zum Schluss noch die frischen Lauchringe dazu [nicht mehr kochen!]

5) Am besten schmeckt uns Omis Eintopf wenn er Tags zuvor zubereitet wurde und über Nacht ziehen konnte – einfach noch einmal kurz aufwärmen und schmecken lassen!

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 Das Beste an solchen alten Hausfrauenrezepten: man kann sich anderen Dingen widmen, während das Abendessen vor sich hin brodelt. Ich persönlich nutze die Wartezeit am liebsten zum kuschligen Lesen auf der Couch, während es draußen knackig kalt ist. Oder für eine kleine Entspannungssession in der Badewanne, so könnt ihr selbst nach einem harten Arbeitstag ohne viel Streß ein tolles Abendessen zaubern um den Tag ausklingen zu lassen.

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Happy New Year – Camembertstangen mit Wintersalat & Cranberrydip von Jamie Oliver [Rezension]

Willkommen zurück meine Lieben,

ich freue mich sowohl bekannte als auch neue Gesichter im Lebkuchennest begrüßen zu dürfen. Es liegt ein turbulentes, chaotisches aber auch erfolgreiches Jahr 2016 hinter uns. Ich hoffe Ihr habt den Feiertagsmarathon gut überstanden und seit fit für den Winter, der sich ja nun auch endlich mal blicken lässt. Ich habe heute nicht nur das erste Rezept für 2017 im Gepäck, sondern auch ein paar Neuerungen im Lebkuchennest geplant.

Meine größte Leidenschaft ist es neue Kreationen zu entdecken und an eigenen Rezepten zu tüfteln, dennoch komme ich kaum an einer Buchhandlung vorbei, ohne in der Kochbuchecke zu stöbern und mir Inspiration zu holen – der Markt boomt mehr denn je. Darum würde ich meine Lieblinge [es gibt kaum etwas Schöneres als den Duft eines frisch gedruckten Buches einzuatmen, wenn man zum ersten mal hindurch blättert] gern in Form einer neuen Kategorie im Lebkuchennest mit Euch teilen.

Darum mache ich mit meinem aktuellen Lieblingskochbuch den Anfang und Starte mit einem leichten winterlichen Salat von Jamie Oliver, aus seinem Weihnachtskochbuch mit Euch ins neue Jahr. Ich habe hier und da das Rezept meinem Kühlschrankinhalt angepasst [bei der Kälte draußen setzt keiner freiwillig einen Fuß vor die Tür] und überlasse Euch welche Variante Ihr ausprobieren möchtet – die Rezepte lassen sich wunderbar abwandeln und kombinieren.

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Camembertstangen mit Wintersalat & Cranberrydip

Rezept für 3 Personen

200 g Camembert

100 g Walnüsse

1 Zitrone

6 Filoteigblätter

Olivenöl

[nach meinem Gusto]

1 Prise Meersalz

etwas Thymian

-

130 ml Portwein

1 Prise Nelken

[nach meinem Gusto]

100g TK Preißelbeeren

1 Schuss Balsamico

1 EL Zucker

1 Prise Salz

-

1 Chicoree

1 Romasalat

1 Apfel

1 Granatapfel

Balsamico

Olivenöl

[nach meinem Gusto]

1 rote Zwiebel

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1) Wir starten mit den Käsestangen – gebt die Nüsse zusammen mit Camembert, Thymian, Zitronenabrieb und Salz in einen Mixer und mengt alles zu einer krümeligen Masse durch – verteilt die Füllung auf die unteren Ränder der Teigblätter, schlagt die Seiten ein und rollt alles zu einer Zigarre auf.

2) Für den Dip setzt die Preißelbeeren mit Zucker, Nelken und etwas Salz in einem Topf an, löscht alles mit Portwein und Balsamico ab und lasst es kräftig einreduzieren [wer mag kann es anschließend noch pürieren].

3) Weiter geht’s mit dem Salat – schneidet Chicoree und Romasalat in Streifen, gebt die Kerne des Granatapfels dazu.

4) Die Zwiebel kommt in feinen Ringen und der Apfel grob geraspelt dazu –  beträufelt alles mit Olivenöl, Balsamico und etwas Salz [kurz vor dem servieren kurz durch mengen].

5) Zum Finale bestreicht Eure Filostangen mit Olivenöl und röstet sie in einer Pfanne goldbraun an, kurz abkühlen lassen und schon darf serviert werden.

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Natürlich liegt Weihnachten schon hinter uns, aber in diesem Buch finden sich nicht nur aufwendige Festtagsbraten! Es ist vollgepackt mit köstlichen Winterrezepten und tollen Ideen zur Resteverwertung nach den Feiertagen. Um so mehr habe ich mich gefreut als es am Heilig Abend als Geschenk unterm Baum lag und ich direkt nach dem Fest die ersten Gerichte ausprobieren konnte.

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Den Einstieg findet Ihr mit einem kleinen Update an wichtigen Küchenutensilien – Dinge die jeder ambitionierte Hobbykoch in der heimischen Kochwerkstatt zur Hand haben sollte. Begleitet von kleinen Familiengeschichten und stimmungsvollen Bildern geht es weiter zu den leckeren wie vielfältigen Rezepten. Von leichten Vorspeisen, leckeren Gemüsebeilagen, großen Bratenrezepten, Cocktails, kleinen Snacks über vegane Alternativen und Desserts ist einfach für jeden Geschmack und Anlass etwas dabei. Besonders hilfreich sind die Übersichten der Gar- und Ruhezeiten verschiedener Geflügel und Fleischsorten [nicht nur an den Feiertagen praktisch] am Ende des Buches, damit gelingt auch jedem Ungeübten der richtige Garpunkt. 

Ein liebevoll gestaltetes, Generationen übergreifendes Kochbuch [nicht nur für die Feiertage] dass Euch durch die gesamte Winterzeit begleitet und Euch Abwechslung auf den Tisch bringt!

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