Lebkuchennest

Grey's Kitchen

Der Weihnachtscountdown läuft – Winterkaiserschmarrn

Die Plätzchenproduktion läuft auf Hochtouren, Geschenkelisten sind geschrieben und die Wohnung ist dekoriert! Jetzt bin ich endlich wieder in meinem Element – Weihnachtszeit. Es darf wieder jeden Tag in der Küche gewuselt werden und es duftet überall köstlich nach Gewürzen. Aber am meisten freue ich mich immer auf die Adventssonntage – morgens in die flauschigen Stricksocken steigen, heimlich in die Küche schleichen und ein leckeres weihnachtliches Frühstück für meine Lieben zubereiten. Natürlich haben wir jedes Jahr unsere Favoriten wie zum Beispiel ein paar leckere Weihnachtswaffeln mit knusprigen Speck dazu, aber ich lasse es mir auch nicht nehmen immer wieder für Abwechslung zu sorgen. Darum gibt es dieses Jahr wieder etwas Neues. 

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Winterkaiserschmarrn

Rezept für 2 Personen

3 Eier

150g Mehl

120ml Milch

60g brauner Zucker

1 Prise Salz

2 EL Butter

1/2 TL Zimt

1 Prise Lebkuchengewürz

Abrieb 1 Orange

100g Mandelblättchen 

1 Päckchen Vanillezucker

Puderzucker

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1) So lang noch alle in den Federn liegen beginnen wir mit den etwas leiseren Arbeitsschritten – röstet zunächst die Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett goldbraun an.

2) Trennt die Eier und gebt zu dem Eigelb, Zucker, Zimt, Lebkuchengewürz, Milch und Orangenabrieb – rührt alles zu einer glatten Creme.

3) Zu dem Eiweiß gebt ihr Salz und Vanillezucker, schlagt die Masse steif und hebt sie vorsichtig unter den Teig. 

4) Schmelzt die Butter in der Pfanne und gießt den kompletten Teig hinein – streut die gerösteten Mandeln darüber.

5) Sobald die Unterseite goldbraun ist und der Teig gestockt hat, mit zwei Pfannenwendern vorsichtig drehen. 

6) Zupft den Schmarrn mit zwei Gabeln in mundgerechte Stücke und streut ordentlich Puderzucker darüber. 

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 Natürlich schmeckt der winterliche Kaiserschmarrn nicht nur zum Frühstück, ihr könnt ihn auch super als Dessert in Euer Weihnachtsmenü einbinden oder zwischendurch naschen. Danach geht es dann wieder ans Geschenke einpacken – ein Bummel über den Christkindlmarkt darf am Adventssonntag natürlich auch nicht fehlen!

Macht es Euch gemütlich und genießt die Winterzeit – Eure Bella

Advent Advent ein Lichtlein brennt – Ochsenbäckchen in Portweinsauce mit Hefeknödel

Wir läuten heute hoch offiziell die Adventszeit ein – ab jetzt wird wieder gebacken, geschmort und geglüht was das Zeug hält! Seit ihr auch schon voll im Stress? Plätzchen hier, Geschenke shoppen da, Checklisten abarbeiten dort und ein Tannenbaum muss auch noch geholt werden. Da bleibt kaum noch Zeit die schöne Vorweihnachtszeit überhaupt richtig zu genießen. Ganz oben auf Eurer To Do Liste sollte Zeit mit Euren Lieblingsmenschen stehen, ein kleiner Bummel über den Weihnachtsmarkt und mal wieder ein gemütlicher Abend auf der Couch mit selbstgemachtem Punsch und dazu ein Weihnachtsfilm. Dann geht Euch der Rest gleich viel leichter von der Hand und ihr habt wieder den Kopf frei für kreative Entscheidungen die noch getroffen werden müssen. 

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Apropos – habt ihr schon Euer Weihnachtsmenü durchgeplant? Falls ihr dieses Jahr auf die klassische Ente oder einen deftigen Gänsebraten verzichten möchtet, hab ich eine herzhaft vollmundige Variante für das ideale Festessen! 

Ochsenbäckchen in Portweinsauce mit Hefeknödeln

Rezept für 4 Portionen

4 Ochsenbäckchen

1 Möhre

1 Zwiebel

200g Sellerieknolle

300ml Portwein

2 EL Butter

1 EL Johannisbeermarmelade

500ml Rindebrühe

Meersalz

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

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200g Mehl

120ml lauwarmes Wasser

1 Ei

1 Prise Salz

1/2 TL Zucker

1/2 Würfel Frischhefe

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1) Dieses Festtagsessen lässt sich wunderbar am Tag zuvor zubereiten und gewinnt dadurch sogar noch an Geschmack – bratet die Ochsenbäckchen [mit Salz gewürzt] mit etwas Butter scharf an.

2) Gebt das geputzte Gemüse klein gewürfelt hinzu und röstet alles kräftig an – löscht das Gericht mit Portwein ab und rührt die Marmelade ein.

3) Wenn der Wein etwas eingekocht ist, gießt die Brühe an und lasst alles bei niedriger Hitze für 3 Stunden abgedeckt schmoren.

4) Um Bindung an die Sauce zu bekommen, nehmt die Bäckchen heraus und püriert den Bratensaft samt Gemüse zusammen mit etwas kalter Butter – noch einmal kurz aufkochen lassen, mit Salz/Pfeffer abschmecken und fertig.

5)  Während Eure Bäckchen im eigenen Saft schmoren dürfen könnt ihr den Teig für die Knödel ansetzen: Gebt die Hefe zusammen mit Zucker und lauwarmen Wasser in die Rührschüssel und löst alles miteinander auf.

6) Rührt nach und nach Mehl und Salz ein und lasst den Teig eine Stunde ruhen – anschließend knetet Ihr noch ein zimmerwarmes Ei in den Teig und lasst ihn nochmal eine halbe Stunde schlummern. 

7) Verteilt etwas Mehl auf einem sauberen Küchentuch und rollt Euren Teigling damit behutsam zu einer breiten Rolle – parallel könnt ihr schon mal einen Topf mit heißem leicht gesalzenen Wasser aufsetzen und den Knödel anschließend darin abgedeckt dämpfen. 

8) Im Lebkuchennest gab es dazu gedünsteten Brokkoli, die Wahl der Gemüsebeilage überlasse ich aber Euch. 

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Ich bereite die Ochsenbäckchen immer schon Tags zuvor zu und muss am eigentlichen Festtag in dem ganzen Weihnachtstrubel nicht ewig in der Küche stehen und werkeln, sondern kann mich ganz auf meine Gäste konzentrieren.  

Euch allen einen schönen ersten Advent – Eure Bella

Versüßt Euch die Vorweihnachtszeit – Cookie Brownies

Seit Ihr auch schon im Adventsfieber? Klar die Lebkuchen und Stollen stehen schon seit Ende September in den Geschäften, aber so langsam beginnt es dann doch zu kribbeln wenn die ersten Scheeflocken im Wetterbericht vermeldet werden. Ich zumindest habe meine Dekokisten schon aus dem Keller geholt und konnte mich auch nicht beherrschen noch das ein oder andere Neue zu kaufen. Nur in der Küche halte ich mich noch zurück – vor dem 1. Dezember kommen mir keine Plätzchen oder Lebkuchen auf den Tisch. Warum? Ganz einfach: ich möchte mir die Vorfreude auf die eigentliche Adventszeit nicht verderben und ganz nebenbei schmecken so die ganzen Weihnachtsnaschereien auch noch am Heilig Abend, weil man sie eben noch nicht satt hat. 

dsc_0639 Aber da es ganz ohne etwas Süßes natürlich nicht geht, habe ich Euch wieder eine kleine Zuckrigkeit mitgebracht, die nicht nur im Winter grandios lecker schmeckt. Meine absoluten alltime Lieblingsbrownies. 

Cookie Brownies

Rezept für 12 Stück

Cookie Dough

1 Prise Salz
1/2 Päckchen Backpulver
1 Ei
1 Prise Natron
150 g Schokoladentropfen
130g Butter
1 Päckchen Vanillezucker
180g Mehl
130g brauner Zucker
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Brownie

4 Eier
1 Prise Salz
200g Zucker
130g Mehl
4 EL Kakao
200g Butter
1 EL Vanillesirup
1 Schuss Milch
300g Schokolade
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Kakaonibs
100g Kuvertüre für die Glasur

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 1) Wir starten mit dem Cookie Dough [Keksteig] da er noch etwas Zeit in der Tiefkühltruhe benötigt – verknetet die kalte Butter mit Mehl, Natron, Salz, Backpulver, Vanillezucker und Zucker.

2) Mischt ein Ei darunter und gebt die Schokotropfen dazu – sobald alles zu einem cremigen Teig verknetet ist füllt die Masse in eine Tupperdose und lasst sie für mindestens 2-3 Stunden im Tiefkühlfach.

3) In der Zwischenzeit geht’s weiter mit der Browniemasse – hierfür müsst ihr nur über einem Wasserbad Schokolade und Butter miteinander verschmelzen.

4) Gebt nach und nach Zucker, Salz, Eier, Vanillesirup und Kakao unter Rühren dazu. Siebt das Mehl ein und gebt die dickflüssige Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes hohes Blech.

5) Wenn der Ofen auf 180°C Umluft vorgeheizt ist könnt ihr Euren Keksteig heraus holen und ihn in Stücke gezupft auf dem rohen Brownieteig verteilen – schiebt alles für 30 Minuten in den Ofen.

6) Schmelzt während ihr wartet die Kuvertüre und glasiert Eure Brownies sobald sie etwas abgekühlt sind mit Schokolade und lasst Kakaonibs darauf rieseln.

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 Und da am Wochenende schon der erste Advent vor der Tür steht stürze ich mich jetzt in meine Dekokisten und verwandle das Lebkuchennest in ein kleines Winter Wonderland. Habt eine wunderschöne und vor allem ruhige Adventszeit ♥

Genießt die ersten Plätzchen, den Glühwein und lasst Euch nicht so sehr vom allgemeinen Trubel anstecken – Eure Bella

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