Lebkuchennest

Grey's Kitchen

Hitzestop mit samtigen Gurkeneis [Rezept für die Eismaschine]

In den letzten Tagen war es hier im Lebkuchennest wieder etwas ruhiger – es war ziemlich turbulent. Eigentlich wollte ich nur zwei Wochen Urlaub einlegen, von der Arbeit, zu Hause, vom Blog.. Doch irgendwer hat die Sache dann zu ernst genommen und schwups war mein Laptop kaputt – bye bye Du schöne Online Welt! Aber die Zwangspause hielt zum Glück nicht so lang an wie erwartet und hier bin ich wieder mit meinem lädierten Schätzchen und neuen Rezepten im Gepäck [nur weil die Technik schlapp macht muss die Küche ja nicht kalt bleiben, oder vielleicht doch…]

Weil die lang ersehnte Hitzewelle nun endlich angekommen ist, habe ich heute eine Abkühlung für Zwischendurch im Gepäck – samtiges Gurkeneis! Was? Nein kein Schreibfehler – nach verrückten Kreationen mit Basilikum oder Beereneis mit Balsamico musste jetzt die gemeine Salatgurke in der Experimentierküche dran glauben.  Wie es dazu kam? Seht selbst…

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Da ich mein kleines Lebkuchennest in einer idyllischen Altbauwohnung eingenistet habe, die sich in luftigen Höhen befindet, schafft es unser Thermometer schon mal über die 30° Marke. Was läge da näher als die Anschaffung einer Eismaschine? Ja ich bin über gelaufen zu den Eismaschinen Gesagt getan – um das neue Familienmitglied meiner Küchenarmada gebührend einzuweihen [der Obstvorrat im Tiefkühler war leider ziemlich ausgeplündert] musste ein cremig samtiges Eis her.

Gurkeneis

Rezept für 500ml Eiscreme

4 Landgurken
200g Ricotta
1 Prise Salz
4 EL Zucker
1/2 Becher Sahne
1)Entfernt die Enden und das Kerngehäuse der Gurken – gebt Ricotta und Sahne hinzu und püriert alles gründlich.
2) Verfeinert die Masse mit Salz und Zucker.
3) Kühlt die Eismasse auf 6°C herunter und gebt sie für 45-60 Minuten in die Eismaschine.

 

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Wer mag kann sich sein Eis noch mit frischer Minze verfeinern, uns schmeckt es pur und unverfälscht am besten. Das neue Lieblingsstück ist also eingeweiht und ich freue mich auf viele neue Eiskreationen, die ich nun daheim ausprobieren darf. 

Verratet ihr mir Eure liebsten Eisrezepte 2016?

Beerenstark [Blogevent von inais(s)t] – Eton Mess

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Der Sommer steht vor der Tür – habt Ihr ihn schon gesehen? Die liebe Ina von Ina Is(s)t hat ihn sich auf ganz besondere Art und Weise eingefangen – in Form dieser kleinen Juwelen. Heimische Beeren, die sich in Ihrer ganzen Pracht absolut nicht hinter den Exportschlagern aus den exotischen Ländern verstecken müssen. 

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Nach dem Besuch in der Heimat und einem kleinen Abstecher im Garten meiner Familie fiel mir die Wahl nicht all zu schwer. Ich habe tolle Schätze ergattert und mich für Brombeere, Himbeere und Johannisbeere entschieden ♥ 

Es gibt wirklich nichts schöneres als die frischen Früchte direkt vom Strauch zu naschen, wenn sie noch warm sind vom Licht der Sonne sind. Außer vielleicht sie zu einem köstlichen Dessert weiter zu verarbeiten.

Und weil die süßen Dinger auch pur schon kleine Geschmacksbomben sind, braucht es nicht viel um aus ihnen eine sommerliche Erfrischung zu zaubern…

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Eton Mess

Rezept für 4 Portionen

200g Baiser
150g Himbeeren
200g Brombeeren
150g rote Johannisbeeren
3 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
200g Mascarpone
50ml Sahne
1/2 Zitrone

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 1) Gebt die frischen Beeren am Vorabend in die Tiefkühltruhe [so wird das Dessert im Sommer noch erfrischender].

2) Schlagt die Mascarpone mit Sahne, Salz, Zucker und Zitronensaft cremig.

3)  Die Baisers könnt Ihr mit dem Nudelholz in einer Tüte grob zerschlagen. 

4) Schichtet in einem Glas Eurer Wahl abwechselnd Früchte, Baisers und Creme auf und gebt zum Abschluss noch einmal ein paar Früchte on Top. 

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Schneller kann man sich wohl kaum einen verregneten Julitag mit sonnengereiften heimischen Früchten versüßen!

Eine kulinarische Entdeckungsreise [Japan] – Nikuman 肉まん

 Ich packe meinen Koffer und nehme mit… Bambusmatte, Reiskocher und Stäbchen natürlich! Meine kulinarische Reise führt uns heute heraus aus meinem kuschligen Lebkuchennest hinüber ins traditionelle Japan. Doch das Land der aufgehenden Sonne hat weit mehr zu bieten als nur Sushi. 

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Darum habe ich Euch von meinem Abstecher in die fernöstliche Küche einen echten Schatz mitgebracht – Nikuman. Die japanische Antwort auf die aus China stammenden Baozi. Ihr versteht nur noch Bahnhof? Ganz einfach… diese kleinen Köstlichkeiten kennen viele von Euch vllt schon von diversen Asiamärkten aus der Tiefkühl Abteilung [beim nächsten Besuch einfach mal einen genauen Blick riskieren]. Ich zeige Euch heute wie Ihr sie im Handumdrehen frisch bei Euch daheim auf den Tisch bringen könnt. 

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Alles was Ihr hierfür braucht sind neben den unten genannten Zutaten, noch ein Dampfgarer oder entsprechender Aufsatz für Euren Kochtopf! Natürlich könnt Ihr die Füllungen und die Aromen für die Teighülle nach Eurem Geschmack verändern – wenn Ihr Rind oder Schweinefleisch verwendet solltet Ihr es allerdings zuvor scharf anbraten. Für die Fleischverweigerer unter Euch eignet sich natürlich mal wieder Tofu als leckere Alternative. 

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Rezept für 16 Stück

200g Hokkaidokürbis
250g Mehl
1 Prise Salz
1 TL Zucker
10g Trockenhefe
400g Geflügelhack
200g Sojasprossen
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
2 cm Ingwer
50ml Sojasauce
1 EL Sake

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1) Wir starten mit dem Teig – kocht den Kürbis [entkernt aber mit Schale] weich und püriert ihn, um Mehl, Zucker, Hefe und Salz unter zu kneten. 

2) Lasst den Teig ruhen während ihr Euch um die Füllung kümmert – hierfür reibt den Ingwer mit einer Muskatreibe sehr fein, zerhackt Zwiebel und Knoblauch und mischt alles unter das Hack.

3) Würzt die Mischung mit Sake und Sojasauce – hebt die Sojasprossen unter und formt 16 gleich große Kügelchen aus der Fleischmasse. 

4) Nun könnt Ihr auch den Teig in 16 Kugeln teilen und diese zu dünnen Quadraten ausrollen – gebt die Fleischfüllung darauf und faltet alles mit angefeuchteten Fingern wie oben gesehen zusammen. [Faltanleitung]

5) Schneidet Euch aus Backpapier einen Kreis aus, der in Euren herkömmlichen Dämpfer oder Euer Mushiki [Bambusdämpfer] passt und setzt die Teigtaschen mit reichlich Abstand darauf um sie 15 Minuten über einem heißen Wasserbad zu garen.  

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Na seit ihr schon hungrig auf mehr Reiseberichte durch die Küchen dieser Welt?

Weiter geht die kulinarische Entdeckungsreise auf Herzelieb lasst Euch überraschen wohin Euch die liebe Michaela entführt!

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