Lebkuchennest

Grey's Kitchen

Linsenrisotto mit Orangenhühnchen und Korianderpesto von Glück am Stück [Gastbeitrag]

Wie die Zeit verrinnt – da ist der März auch schon fast wieder vorbei und der letzte Gast im Lebkuchennest zu Besuch. Heute schaut die liebe Laura von GlückamStück vorbei und zaubert uns gute Laune auf den Teller mit ihrem Linsenrisotto!

Mein Name ist Laura, ich bin 29 Jahre alt und schreibe seit etwas über 2 Jahren meinen Blog in dem sich alles ums Essen und essbare Dinge dreht. Ich koche hauptsächlich Alltagsgerichte und süße Sachen die sich schnell erklären lassen und gelingsicher sind. Meine Inspiration finde ich zum Beispiel beim Lesen von Kochbüchern, die für mich wie Romane sind, jedes Rezept mit einer eigenen Geschichte. Ich wohne in Berlin und im „echten Leben“ arbeite ich in der PR.

Es gibt ein paar Gerichte im Katalog meiner Lieblingsessen, die eigentlich nur saisonal geeignet sind. Klöße zum Beispiel, da ist mir bisher keine „Sommervariante“ eingefallen. Oder Rehbraten, Wild allgemein, und Käsefondue. Risotto ist auch eines dieser Gerichte, welches ich bisher nur im Herbst / Winter gegessen habe. Der cremige Parmesan, der wärmende Reis, alles sprach für innere Wärme, Wohlfühlessen und Trost gegen graues Wetter – auch wenn das in Italien natürlich anders sein mag.
 
Nun habe ich mit etwas experimentieren eine Frühlingsvariante gefunden, die mir Risotto für das ganze Jahr schmackhaft macht: mit ganz viel Ingwer und einer kleinen Überraschungszutat, roten Linsen! Die machen das Risotto gleich leichter, schmecken leicht nussig und da das Risotto außerdem ohne Parmesan gemacht wird kommt es etwas leichter auf den Teller.
 
Als Beilage habe ich mich für Hühnchen entschieden, das Rezept harmoniert aber auch sehr gut mit Fisch oder scharf angebratenen Schweinemedaillons. Auf jeden Falls sollte das Fleisch nicht zu schwer sein, sonst ist das Frühlingshafte am Rezept gleich wieder futsch.
Linsenrisotto mit Orangenhühnchen und Korianderpesto

Rezept für 4 Personen

2 Orangen

1 Bund Koriander

6 Knoblauchzehen

Salz, Pfeffer, Safran

Olivenöl

Honig

4 Frühlingszwiebeln

2 Zwiebeln

1 daumengroßes Stück Ingwer (mehr geht auch!)

150 g   Risottoreis

1 L Gemüsebrühe

Wasser

150 g   rote Linsen

2 EL     Schmand

400g Hühnerbrustfilet

1) Die Zesten der Orangen abreiben. Das Hühnchen in fingerdicke Scheiben schneiden, in Olivenöl scharf anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und dann mit dem Saft von 1 Orange ablöschen.
2) Etwas Honig dazu und mit Wasser auffüllen, bis das Hühnchen bedeckt ist. Für den Rest der Zubereitungszeit auf mittlerer Flamme mit Deckel köcheln lassen.
3) Zwiebeln, 3 Knoblauchzehen und Ingwer fein würfeln. In Olivenöl glasig braten, dann kurz den Risottoreis dazu, bis auch er glasig wird. Mit 500ml Brühe ablöschen. 5 Minuten auf mittlerer Flamme köcheln lassen, dann den Saft einer Orange und ein paar Fäden Safran dazu – weitere 5 Minuten köcheln lassen. Nun die Linsen dazu, mit Salz und Pfeffer würzen und nun in 100er Schritten weitere Brühe dazu, bis der Risottoreis weich ist (ca. nochmal 10 Minuten).
4) In der Zwischenzeit 3 Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer, Koriander und Zeste einer Orange in den Mixer geben und mit etwas Olivenöl zu Pesto verarbeiten.
5) Zum Anrichten den Reis auf einen Teller geben, das Hühnchen aus seiner Soße nehmen und mit Frühlingszwiebeln und Pesto dekorieren.
Ein großes Dankeschön fürs dabei sein an Laura und meine anderen drei zauberhaften Gastblogger –
wir wünschen Euch viel Freude beim Nachkochen und ein schönes Wochenende! 

Schnelle Cous Cous-Linsenpfanne von InaIsst [Gastbeitrag]

Heute ist eine Namensvetterin, die zauberhafte Ina von Inais(s)t zu Besuch und hat zur Abwechslung etwas herzhaftes dabei. Jedoch nichts aus der schweren Winterküche, sondern eines ihrer luftig leichten Rezepte aus der Pfanne [eines meiner Lieblingsrezepte von Ina]! Sie ist ebenfalls eine von Frankens Foodbloggern, bloggt schon seit vielen Jahren und ist noch dazu eine liebe Nachbarin von mir aus Nürnberg – doch das lasse ich sie gleich mal selbst erzählen… 

Ich bin Ina und schreibe seit 2012 den Blog “Ina Is(s)t”. Auf dem Blog veröffentliche ich meine liebsten Rezepte aus dem Alltag – von Gugelhupf, über Ofenkartoffel bis zu feinen Trüffeln. „Weniger ist mehr“ beschreibt den Aufwand meiner Rezepte recht gut. Im eigentlichen Leben bin ich Architektin, weshalb es unter der Woche in meiner Küche recht schnell gehen muss. Das Rezept, das ich heute für die liebe Bella mitgebracht habe, ist eine einfach Kreation, die ihr nach der Arbeit zubereiten könnt. Bella und ich wohnen lustiger weise nur knapp zwei Straßen voneinander entfernt und haben uns über das Bloggen kennengelernt. Als sie mich nach einem Gastpost für ihren schönen Blog fragte, habe ich natürlich gleich „ja“ gesagt. Bei unserem ersten Treffen, habe ich für Bella auch eine Couscous-Pfanne mit Gemüse gekocht. Also dachte ich mir – die Tradition führen wir fort! Eigentlich hätten wir das Pfannengericht gleich zusammen verspeisen können aber das ging leider im Eifer des Gefechts unter. Zurück zum Rezept: Der Couscous kocht sich fast von selbst, während die anderen Zutaten schnell in der Pfanne brutzeln. Die meisten meiner Gerichte sind zwar oft schnell zubereitet, kommen mit wenig Zutaten aus aber sind deshalb nicht langweilig. Die säuerlichen Cranberries geben auch diesem Gericht einen geschmacklichen Kick. Je kürzer ihr sie zubereitet, umso knackiger bleiben sie. Wer keine frischen Cranberries bekommt, kann natürlich auch getrocknete Beeren verwenden. Ich hoffe liebe Bella, dass dir mein Gericht gefällt. Vielleicht schaffen wir es ja, die Kreation mal zusammen zu probieren.

Schnelle Couscous-Linsenpfanne mit Hackfleisch und Cranberries

Rezept für 2 Portionen

350g gemischtes Hackfleisch
100g Couscous
50g rote Linsen
1 Möhre
1 mittelgroße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Öl
300-400ml Gemüsebrühe
1 handvoll Cranberries
100g Feta
glatte Petersilie [gehackt]
Salz & Pfeffer

1) Zwiebel und Knoblauch fein hacken – die Möhre schälen und in kleine Stücke schneiden.
2) Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch [mit Salz und Pfeffer gewürzt] darin anbraten – wenn es leicht braun ist, die Zwiebeln und Knoblauch hinzugeben und mit braten.
3) Die Linsen waschen und in der Brühe etwa 8min kochen, dann die Möhren hinzugeben und kurz weiterkochen.
4) Den Linsentopf vom Herd nehmen, den Couscous einrühren, abdecken und quellen lassen.
5) Die Cranberries zum Hackfleisch geben und kurz mit braten.
6) Zum Schluss das Couscousgemisch mit dem Hackfleisch verrühren – an einen Teller geben, Feta darüber bröseln und mit etwas Petersilie bestreuen.

Viel Spaß beim nachkochen und vielen Dank für Deinen Besuch liebe Ina! 

Carrot Cake mit Cheesecakefüllung von Back Ina [Gastbeitrag]

Der März im Lebkuchennest steht dieses Jahr ganz im Zeichen der Gastlichkeit und so habe ich diesen Monat gleich vier tolle Blogger Kolleginnen die mich besuchen kommen. Und jede hat eine andere Köstlichkeit im Gepäck!

Heute ist Ina von BackIna zu besuch und macht ihrem Namen mit einem saftigen Frühlingskuchen alle Ehren. Sie gehört so wie ich, dem Bunde der fränkischen Foodblogger an und so ist es mir eine Ehre sie im Lebkuchennest begrüßen zu dürfen!

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Hallo, ich bin Ina und seit 2 Jahren blogge ich als „BackIna“ über meine süßen und herzhaften Abenteuer in der Küche. Bella habe ich beim Fränkischen Foodblogger-Treffen auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt zum ersten Mal getroffen. Wir sind sozusagen Blog-Nachbarn, denn ich wohne Bayreuth, etwa eine Autostunde von Nürnberg entfernt. Umso mehr freue ich mich, dass ich im Lebkuchennest zu Gast sein darf.

Beim Treffen mit den fränkischen Foodbloggern war noch tiefster Winter – und der kann bei uns richtig lang und kalt sein! So auch in diesem Jahr, gefühlt nimmt das Grau um uns herum kein Ende… So langsam sehen wir uns doch alle nach mehr Licht, Wärme und etwas Grün um uns herum, oder?

Deshalb gibt es heute einen Kuchen, der den Frühling zumindest schon einmal auf eure Teller bringt. Nämlich Carrot Cake, zu Deutsch Karottenkuchen oder Rüblikuchen. Für mich ist das ein typisches Oster-Gebäck und deshalb erinnert er mich immer an den Frühling. Außerdem ist Rüblikuchen ein verhältnismäßig (!) „leichtes“ und damit frühlingshaftes Gebäck. Durch die vielen Möhren im Teig spart ihr euch einen guten Teil Butter bzw. Öl. Auch ohne allzu viel Fett wird der Kuchen herrlich saftig.

Allerdings wäre ich kein Food-Blogger, wenn ich mit den altbekannten Rezepten nicht ein wenig spielen würde. So gibt es keinen Rüblikuchen pur, sondern er wird noch mit einer Käsekuchen-Füllung ergänzt… In der Mitte des Kuchens findet ihr daher eine wunderbar cremige Füllung mit Vanille-Note. Zwei Kuchen in einem also – und extrem lecker!

Wenn ihr also auch etwas Frühling auf dem Teller gebrauchen könnt, probiert doch mal den Carrot Cake mit Käsekuchen-Füllung!

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Carrot Cake mit Cheesecakefüllung

200 g Mehl

75 g gemahlene Haselnüsse

150 g Zucker

75 g brauner Zucker

2 TL Natron

1 TL Backpulver

2 TL Zimt

½ TL Salz

4 Eier

150 ml neutrales Öl (z.B. Sonnenblume oder Raps)

120 g Joghurt (Natur oder mit Vanillegeschmack)

Mark einer Vanilleschote

250 g geriebene Möhren

100 g Frischkäse

100 g Magerquark oder Sky

1 Ei

4 EL Zucker

1 EL Vanille-Extrakt oder Mark einer Vanilleschote

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1) Zuerst reibst du die Möhren fein. Fette nun eine Gugelhupf-Form aus und bestäube sie mit Mehl.
2) Als nächstes mischt du die „trockenen“ Zutaten miteinander, also Mehl, Nüsse, die beiden Zuckersorten, Natron, Backpulver, Zimt und Salz.
3) Danach mischt du die „nassen“ Zutaten, also Öl, Eier, Joghurt und das Vanillemark. Rühre diese unter die „nassen“ Zutaten, bis gerade so ein Teig entsteht. Unter diesen hebst du noch die Möhren-Raspel.
4) Für die Käsekuchen-Füllung rührst du den Quark, den Frischkäse und die Eier sowie Zucker und Vanille-Extrakt glatt.
5) Nun füllst du etwa ein Drittel des Carrot Cake Teigs in die Gugelhupf-Form. Darauf gibst du die Käsekuchen-Füllung und bedeckst diese mit dem restlichen Carrot Cake Teig.
6) Backe den Kuchen im vorgeheizten Ofen (175 Grad Ober-Unterhitze) für 55 – 60 Minuten (Stäbchenprobe machen).
7) Lasse den Kuchen abkühlen und bestäube ihn vor dem Servieren mit Puderzucker. So kann der Frühling kommen!
Viel Spaß beim Nachbacken – genießt den Frühlingsanfang!
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